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Teilflächen-Grundstückskauf: Verkäufer möchte 1 Urkunde mit 2 Verträgen

| 26.05.2015 17:06 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch


Hallo,

Es geht um folgenden Sachverhalt:

Wir (meine Verlobte und ich) möchten gemeinsam mit einem anderen Ehepaar ein Grundstück kaufen, es real teilen lassen und ein Doppelhaus darauf erreichten.
Bei einer Beratung beim Notar hat dieser empfohlen jeweils eine Urkunde mit einem Kaufvertrag über eine Teilfläche zu erstellen. Also pro kaufende Partei eine Urkunde mit einem Kaufvertrag. Außerdem würde er noch eine Verknüpfungsabrede hinzufügen, "dass beide Verträge miteinander stehen und fallen sollen". Das ist verständlich, da der Verkäufer nicht auf einer Hälfte sitzen bleiben möchte.

Nun möchte allerdings die Verkäufergemeinschaft bzw. deren Rechtsanwalt, dass der Verkauf nur mit einer 1 Urkunde und darin enthalten 2 Kaufverträgen vollführt wird. Laut seiner Aussage günstiger für uns als Käufer, aber vor allem als Schutz für die Verkäufer.

Nun die Frage: Welche Vor- bzw. Nachteile haben die beiden aufgeführten Varianten für uns als Käufer einer Grundstücks-Teilfläche? Wir sind uns unsicher ob wir der Variante 2 des RA der Verkäufer zustimmen sollten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Einsatz editiert am 26.05.2015 19:23:50

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Tatsächlich gibt es nur einen einzigen, abstrakten Unterschied in den Gestaltungsvarianten. Der Hauptunterschied - die Kosten. Je nach Gestaltung kann der Notar in der Variante mit den 2 Urkunden evtl. einen höheren Betrag zur Abrechnung bringen als in der Variante mit nur einer Urkunde.

Bitte bedenken Sie, der Erklärungsgehalt zweier Kaufverträge ändert sich nicht in Abhängigkeit davon, ob diese auf 2 Urkunden verteilt oder in einer zusammengefasst sind.

Sie werden hier gerade Opfer eines lediglich theoretischen aber inhaltlich völlig unwichtigen Diskurses unter Kollegen. Ich wünsche Ihnen gleichwohl Gutes Gelingen!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 27.05.2015 | 09:09

Sehr geehrter Herr Busch,

vielen Dank für Ihre rasche Antwort.

Wenn wir Ihre Antwort richtig verstehen, haben wir keinerlei Nachteil durch diese Änderung von zwei auf eine Urkunde(n).

Was wir nicht verstehen ist, warum der Rechtsanwalt der Verkäufer dieses Geschäft unbedingt in einer Urkunde abwickeln möchte. Welchen Vorteil hat er dadurch? Seine Aussage war, dass dies die Verkäufer schützt, dass diese dann nicht am Ende mit einem halben Grundstück dastehen, weil ein Vertrag, aus welchem Grund auch immer, rückabgewickelt wurde.

Beste Grüße!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.05.2015 | 09:24

Der formelle Hintergrund ist, dass die beiden Verträge in einer Urkunde nur dann wirklich abgeschlossen sind, wenn beide Parteien auf Ihrer Seite den jeweiligen Kaufvertrag schließen. Bei zwei Urkunden wäre es grundsätzlich möglich, dass der zweite Käufer nach Abschluss des ersten Vertrages seine Kauflust verliert und keinen Vertrag mehr schließen möchte. Allerdings ließe sich die Sicherheit für den Verkäufer auch in diesem Fall erreichen, durch entsprechende Vertragsgestaltung. Wie bereits ausgeführt, dieser Diskurs unter den Anwälten ist nur eine Scheindiskussion.

Bewertung des Fragestellers 27.05.2015 | 09:38

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FRAGESTELLER 27.05.2015 5/5,0
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