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Teilerbauseinandersetzung, Schenkung sowie Überlassungsvertrag

| 04.04.2018 13:38 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Hallo,

ich hätte folgende Angelegenheit hinsichtlich Schenkungssteuer und Grunderwerbssteuer zu prüfen.

Mutter hat Immobilie (1) in Höhe von 600.000 € vor 4 Jahren an Kinder A + B vererbt.

Kind A und Kind B werden ins Grundbuch Immobilie (1) eingetragen.

Vater am Leben möchte Immobilie (2) an Kind A verschenken Wert ca. 330.000 €

Die Überlassung von Immobilie (2) erfolgt mittels Überlassungsvertrag in gerader Linie von Vater auf Kind A. Gleichzeitig gibt Kind A damit als Gegenleistung seine Hälfte von Immobilie (1) an Vater. Diese Gegenleistung beträgt ca. 260.000€ also Hälfte der Immobilie (1) durch Erbe. Schenkungssteuer dürfte ja eigentlich hierdurch nicht anfallen da die 70.000€ mehr durch den Vater an Kind A innerhalb der Freibeträge liegen (400.000€) liegen.

Im zweiten Schritt überträgt Vater diesen Anteil der Immobilie an Kind B somit Kind B Alleineigentümer der Immobilie (1) wird. Es wird außerdem noch ein Wohnrecht für Vater in Immobilie (1) eingetragen.

Nach meiner Sicht dürfte die Schenkung von 330.000€ von Vater an Kind A sowie die Gegenleistung von Kind A an Vater 260.000€ keine Schenkungssteuer auslösen - die 70.000€ mehr die der Vater Kind A zuspricht ist ja innerhalb der Freigrenze.

Grunderwerbssteuer dürfte ja in gerade Linie auch nicht anfallen (§ 3 Nr. 6 GrEStG). Sowohl die Übertragung zwischen Kind A und Vater sowie die anschließende Übertragung von Vater auf Kind B ist innerhalb der geraden Linie.

Die Eintragung wurde so vom Grundbuchamt vollzogen. Nach Aussage vom Notar dürfte hier keine Schenkungssteuer sowie Grunderwerbssteuer anfallen trifft dies zu?

Vielen Dank

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Ja, die Auffassung des Notars ist in der Sache richtig.

Steuerfrei ist der Erwerb des Kindes A nach § 16 Absatz 1 Ziffer 2 ErbStG. Grunderwerbsteuer fällt nach der von Ihnen genannten Vorschrift ebenfalls nicht.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.

Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen.

Gerne höre ich von Ihnen.



Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Nachfrage vom Fragesteller 04.04.2018 | 15:45

Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe. Die Schenkungssteuer würde somit nur anfallen wäre meine Gegenleistung an den Vater höher als das was ich von ihm erhalte. Die andere Immobilie wurde ja ohnehin durch das Wohnrecht meines Vaters gemindert. Die Weitergabe meines Anteils an die Schwester stellt somit auch kein Problem das.


Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.04.2018 | 15:53

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ihre Ausführungen sind nicht zu beanstanden.

Gerne höre ich von Ihnen, wenn ich Sie weiteren Beratungsbedarf haben.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth


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Bewertung des Fragestellers 04.04.2018 | 15:35

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 04.04.2018 5/5,0
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