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(Teil-) Rückzahlung der Anzahlung wenn Kunde unzufrieden mit Webprojekt?

| 22.04.2010 12:25 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin Webdesigner und habe vor ein paar Monaten ein Projekt zur Erstellung einer E-Commerce-Website angenommen.

Nachdem nun bereits ca. 70% des Projekts fertig gestellt sind, hat mir der Kunde offenbart, dass er gerne zwei weitere, zusätzliche Funktionen auf seiner Website integriert hätte.

Diese Funktionen sind jedoch höchst ungewöhnlich und meiner langjährigen Erfahrung nach technisch nicht realisierbar.

Der Kunde glaubt mir jedoch nicht und besteht darauf, dass ich ihm die Hälfte der Anzahlung, die er an mich geleistet hat, zurückzahle. Das Projekt wäre damit beendet.

Leider haben wir beide den Fehler gemacht, die Bestandteile des Auftrags nur sehr grob schriftlich festzuhalten (in ca. 5 Stichpunkten). Diese Punkte habe ich m. E. jedoch erfüllt.

Soll ich dem Kunden nun tatsächlich Geld zurückzahlen oder ihm eine Rechnung über weitere 20% der Gesamtsumme schicken? Wie stünden seine Chancen, wenn er mich verklagt?

22.04.2010 | 12:38

Antwort

von


(741)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich anhand Ihrer Schilderung und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Der ursprüngliche Auftrag sah die Erstellung einer Website mit zumindest grob schriftlich fixierten Inhalten vor. Sofern Sie diese vertraglichen Inhalte erbracht haben und der Kunde die Website mit den zugesagten Inhalten und Funktionen nutzen kann, steht Ihnen die vereinbarte Vergütung ungekürzt zu.

Das was nachträglich vom Kunden gewünscht wurde, hätte in Form eines Zusatzauftrags oder eines Nachtrags zum ursprünglichen Auftrag vereinbart werden können. Eine Einigung darüber ist aber nicht zustandegekommen.

Sofern der Kunde das Projekt für beendet erklärt hat, wäre dies rechtlich als Kündigung des Auftrags zu bewerten. Sofern der Auftrag bereits fertiggestellt war, geht die Kündigung allerdings in Leere. Wenn noch keine Fertigstellung vorgelegen haben sollte, so können Sie die bis dahin erbrachten Leistungen abrechnen.

Nach Ihrer Schilderung sehe ich für eine Erstattung Ihrerseits an den Kunden keine Veranlassung.

Sie sollten vielmehr- sofern der ursprüngliche Auftrag erfüllt ist - die volle Vergütung in Rechnung stellen.

Die Erfolgsaussichten einer Klage des Kunden dürften überschaubar sein. Dies ist aber letztliche eine Frage der Beweisbarkeit von Umständen, die hier nicht abschliessend beurteilt werden kann.

Ich hoffe, Ihre Frage damit zufriendenstellend beantwortet zu haben.


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 22.04.2010 | 14:27

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