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Tatvorwurf Fahren Ohne Führerschein ????


20.02.2007 22:23 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo,

Ich fang mal an zu schreiben wie es war.(ist kein witz dazu ist es mir viel zu ernst).

Ich hatte mal einen Führerschein aber wegen zuofft Fahren ohne ABE oder Teil Lenkrad darf nicht mit diesen Felgen usw. also nie wegen zu schnell Fahrens oder alkohol, drogen. Die MPU habe ich beim ersten mal Bestanden, da ich aber 26 punkte hatte habe ich freiwillig auf meinen FS verzichtet um ihn nun ( nach 2 Jahren) neu zumachen Ohne Punkte.

Ich habe mir einen Chevrolet Van gekauft den ich nach bestandenen FS fahren möchte, Fahrzeug war mit Kurzzeit Kennzeichen auf mich zugelassen.

Mein kumpel der nen Führerschein besitzt fuhr mit mir zu MC Doof um für freunde auch nochwas mitzubringen. also stopften wir denn van voll mit MC Menus.

Auf der Rücktour in einer kleinen seitenstr. versuchte uns ein pkw golf zuüberholen was schon merkwürdig war, da der van sehr breit war hatte der golf nicht genug platz, wir dachten nur es wäre irgend ein irrer, er musste mit vollgas an uns vorbei sonnst wäre er in die parkenden Autor gekracht, er zog dann rechts rüber und holte die kelle raus ohne blaulicht(zivi)mein kumpel ging voll in die eisen, dabei viel das essen um ich sprang auf da ich erst am diesen tag einen neuen teppich verlegt habe und sammelte alles wider ein.

der polizist war durch meine acktion der meinung wir hätten einen fahrer wechsel begangen. was ich auch verneinte nach dem er nicht locker lies und uns ca 45 min in der klirrenden kälte ( ja auch in berlin hat es geschneit ) stehen lies und das essen kalt wurde, meinte mein kumpel das wir einfach ja sagen,
sein Anwald wird uns da schon raus hauen. okay also sagte er ja und ich blieb beim nein.
Nach dem mein kumpel ja sagte, meinte der polizist nur hab ichs mir doch gedacht.
sein kolege saß die ganze zeit nur im golf.

Nun das problem seine rechtschutz kommt dafür nicht auf und ich muss mit strafen rechnen die sich gewaschen haben.

kommt man da noch irgend wie raus oder ist der zug abgefahren.

ich soll mich jetzt zu dem vorwurf eussern.

was sagt ihr dazu ?

wie gesagt kein witz tatsache so passiert.

MfG Bernd

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltschilderung wie folgt beantworten möchte:

Zunächst muss ich Ihnen dringend empfehlen, der Ladung zur polizeilichen Vernehmung nicht Folge zu leisten. Hierzu sind sie auch nicht verpflichtet. Obwohl die Ermittlungsbehörden und insbesondere die Polizei gerne ausführen, dass Ihnen hierdurch eventuell Nachteile erwachsen könnten, darf ich Ihnen mitteilen, dass eben dies nicht so ist.
Als Beschuldigter haben Sie ein Recht zu schweigen, insbesondere sind Sie nicht verpflichtet, Aussagen bzw. Einlassungen zur Sache zu machen.

Weiterhin sollten Sie unbedingt über einen Anwalt ihres Vertrauens Akteneinsicht nehmen. Gerne stehe auch ich Ihnen dahingehend zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Sie regelmäßig nur über einen Anwalt Akteneinsicht nehmen können.
In Ihrem Falle ist die Kenntnis Ermittlungsakte von Vorteil. Denn in dieser werden die betroffenen Polizeibeamte dargelegt haben, wie sie die Angelegenheit bzw. was sie gesehen haben.

Das Verhalten ihres Kollegen kann ich so nicht nachvollziehen. Insbesondere ist es für mich unverständlich, dass dieser wahrheitswidrig behauptete, Sie seien gefahren.
Nach erfolgter Akteneinsicht wird es sich wohl anbieten, dass er seine " falsche " Aussage korrigiert. Sollten Sie tatsächlich nicht gefahren sein, wovon ich nach Ihrer Schilderung ausgehe, werden wohl auch die Polizisten keine entgegenstehende Aussage tätigen können. Denn eine solche wäre in diesem Falle ebenfalls wahrheitswidrig und unter Umständen strafbar.

Sollte Ihnen in einem eventuellen strafrechtlichen Gerichtsverfahren (Strafprozess) bewiesen werden, dass Sie tatsächlich ohne Führerschein gefahren sind, haben Sie auf Grund ihrer Vorgeschichte mit einem empfindlichen Strafen zu rechnen. Es stünde in diesem Falle nicht zu erwarten, dass in absehbarer Zeit ihren Führerschein erneut erlangen können. Gerade im Hinblick hierauf sollten Sie ihren Freund eindringlich dazu auffordern, bei der Wahrheit zu bleiben und die tatsächliche Sachlage darzulegen.
Sicherlich wäre es von großem Vorteil, wenn Ihnen dahingehend ein Strafverteidiger zur Seite steht.

Bitte beachten Sie nochmals, dass es unter nahezu keinen Umständen empfehlenswert wäre, wenn sie vorliegend eine Aussage bei der Polizei machen bzw. der polizeilichen Ladung zur Vernehmung Folge leisten würden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Kanzlei Kämpf - Strafrecht München

Nachfrage vom Fragesteller 21.02.2007 | 00:00

Hallo,

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Man liest ja soviel, was ist wenn der polizist im bircht nicht die wahrheit schreibt sein kolege war ja nicht dabei er saß ja im auto. da er son hohes tempo drauf hatte stand der golf gut 20m von uns entfernt. denn fahrer kann er eh nicht gesehen haben da der van nicht nur breit sondern auch sehr hoch ist. die tat zeit war um 20.36 in der strasse war auch nicht viel licht er hatte es vermutet.

da sie sich mit dem tehma nun befast haben denke ich wäre es schon sehr gut wenn sie diesen fall übernemen könnten.

MFG Bernd

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.02.2007 | 08:25

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Ich werde mich im Laufe des heutigen Tages per E-Mail in Verbindung setzen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Gerne können Sie mir auch Ihre Telefonnummer an info@kanzlei-kaempf.net senden, ich rufe Sie gerne zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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