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Tagessatzhöhe bei Strafbefehl?


| 30.12.2005 03:36 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,
ich benötige Rat undzwar im September 2003 habe ich eine dame via Internet kennen gelernt welche verheiratet war und Ihr Ehemann inhaftiert war.Nach langen überlegen habe ich mich dann entschlossen das innige Verhältnis zu beenden da diese Frau doch sehr an Ihrem Mann hing.Ihr Mann war wg.Drogenhandels und Konsum zum zweiten mal in Haft.Nachdem ich ständige Bedrohungen von der Frau erhalten habe was mich dazu gebracht hat die Jva zu unterrichten das er während seiner Haftzeit den Drogenkonsum und schmuggel mit seiner Frau weitergeführt hat.Dieses wurde bei der Polizei zur Anzeige durch mich gebracht welches aufgrund von seelischen Leides des Ehemannes dann eingestellt wurde.Nachdem dieser Ehemann entlassen wurde sind Morddrohungen und Belästigung von ihm auf mein Telefon eingegangen,was aufhörte nachdem ich an das Telefon ging und dann den Hörer beiseite gelegt habe.Nunmehr bin ich extra letztes Jahr umgezogen weil seine ehefrau ja wußte wo ich wohne,Nun kam folgendes von der Polizei ich wurde beschuldigtIm September 2005 die Türschlösser von der Wohnung der Ehefrau mit Klebstoff zugeklebt zu haben was in keinster weise stimmte da ich zu der Zeit des Geschehens zwei Arbeitsstellen hatte Hauptberuflich Kfz-Mechaniker und übrige Zeit als Hausmeister.Also habe ich nicht bei den Polizeilichen Ermittlungen ausgesagt da mir das sehr für einem "DummenJungenStreich"vorkam.Mit heutigen Tage habe ich einen Strafbefehl über 30Tagessätze zu 20€ erhalten.Heute habe ich fristgemäß Einspruch eingelegt natürlich mit Einschreiben-Rückschein.Nun zu meiner Frage:Ist ein Strafbefehl von der Staatsanwaltschaft rechtlich weil ich damit überhaupt nichts zu tun habe und es weder Zeugen noch Beweise gibt das ich es war-was nicht der Fall ist,Nun zu der Tagessatzhöhe ich erhalte 707€ Arbeitslosengeld vom Arbeitsamt.Hier kann doch etwas nicht stimmen dieses würde bedeuten das ich 74Cent für einen Tag zum leben habe???Was kommt hier auf mich zu?Man kann doch niemanden mit Geldstrafe bestrafen obwohl dieser Unschuldig ist.

Mfg

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben gut daran getan, gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt zu haben, wenn Sie nach Ihren Angaben die Ihnen dort gemachte Tat nicht begangen haben.

Die Staatsanwaltschaft kann den Erlass eines Strafbefehls beantragen, wenn sie aufgrund der Angaben der Anzeigenerstatter, der Angaben möglicher Zeugen oder weiterer Ermittlungen zu der Überzeugung gelangt ist, dass Sie die vorgeworfene Tat auch begangen haben.

Offensichtlich ist auch das Gericht, das den Strafbefehl erlassen hat, der Meinung gewesen, dass die Staatsanwaltschaft den Antrag zu Recht gestellt hat, wobei im Strafbefehlsverfahren lediglich eine summerische Prüfung durch das Gericht erfolgt.

Nachdem Sie Einspruch eingelegt haben, sollten Sie UNBEDINGT einen Kollegen mit Ihrer Verteidigung beauftragen.

Dieser kann dann die Akte anfordern und überhaupt erst einmal an Hand der Akte sehen, wer welche Vorwürfe erhoben hat, welche Zeugen vorhanden sind und welche Ermittlungen die Staatsawaltschaft durchgeführt hat.

Der Verteidiger kann dann auch für Sie Beweisanträge stellen.

Die Einsicht in die Akte ist insoweit unerlässlich, um den konkreten Vorwurf prüfen und feststellen zu können, welche Beweise gegen Sie überhaupt vorliegen.



Faustformel der Bemessung einer Geldstrafe im Strafverfahren ist in der Regel bei Ersttätern, dass mit der Verhängung einer Geldstrafe in Höhe eines Nettomonatsgehalts zu rechnen ist.

Bestehen Unterhaltspflichten, werden vor Errechnung der Tagessatzhöhe Abzüge vorgenommen.

Bei einem Tagessatz von 20,00 EUR sind Staatsanwaltschaft und Gericht dann von einem Einkommen von 600,00 EUR ausgegangen, was so nicht zu beanstanden ist, wobei im Falle einer Verurteilung auch die Möglichkeit besteht, um eine Ratenzahlung dann nachzusuchen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 17.01.2006 | 17:33

Hallo,
Entschuldigung das ich mich so spät melde bin selten online.
Da ich Arbeitslosengeld Empfänger bin kann ich mir leider keinen Rechtsanwalt finanzieren da ich nur 707€ vom Arbeitsamt erhalte wobei hiervon noch Miete und Strom abgehen.Von irgentetwas muß ich auch leben.
Bis jetzt habe ich keine Mitteilung von dem Amtsgericht erhalten
kann es sein das diese den Erhalt meines Einspruchs nicht bestätigen wollen.Dieses Schreiben habe ich per Einschreiben Rückschein abgeschickt wobei der Empfang am 30.12.2005 vermerkt ist.Welche Erwartungen sind hier zu erhalten.Einstellung des Verfahrens???Tatzeit soll hier zw.13:30-19:45Uhr sein.
Zeugen: Die Geschädigte Ein Polizeibeamter der die Tat wohl aufnenommen hat und eine Fotomontage wo die Geschädigte mit Ihrem Kind zu sehen ist-eine andere Person wurde geschwärtzt!!
Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.01.2006 | 17:39

Ob es zu einer Einstellung des Verfahrens kommt, vermag ich ohne Kenntnis des Akteninhaltes nicht konkret vorauszusagen.

Es kann noch Wochen dauern, bis die Justiz sich wieder meldet; dieses ist keineswegs ungewöhnlich.

Eine Bestätigung des Einganges brauchen Sie aber nicht, da Sie ja richtigerweise per Einschreiben/ Rückschein den Einspruch eingelegt haben, reicht der Rückschein (bitte gut aufbewahren) als Nachweis aus.

Bewertung des Fragestellers |


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