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Täuschungsversuch


| 13.05.2005 20:22 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe heute im Supermarklt eingekauft.
Dabei habe ich das Preisschild eines BH´s abgemacht und bin zur Kasse gegangen.
Dort fragte man mich nach dem Preis. Ich hab gesagt das der BH vom Wühltisch ist, was er aber nicht war. Da keine Verkäuferin Zeit hatte, habe ich dann einen BH vom Wühltisch geholt.
An der Kasse, habe ich den niederigen BEtrag bezahlt und bin aus dem Geschäft gegangen, da die Verkäuferin sagte das alles okay wäre und ich gehen könne.
Als ich im Auto saß, wurde ich freundlich gebeten noch mal mit in das Geschäft zu kommen und dann wegen einem Täuschungsversuch angezeigt. Der Preisunterschied betrug 7 €uro.
Ganz schön dumm. Die Tat habe ich im Geschäft zugegeben und unterschrieben.

Ich habe bis heute nie etwas derartiges getan.
Was passiert nun? Steht später etwas im Führungszeugnis?
Oder gibt es ein Bussgeld?

Ich wurde fälschlicher Weise einmal vor 3 Jahren angehalten, das Verfahren wurde aber eingestellt, da hattei ch ja auch nichts getan.

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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Im von Ihnen geschilderten Fall ist der Straftatbestand des Betruges gegeben. Sie haben letztlich die Verkäuferin getäuscht und dadurch einen Vermögensvorteil (7 €) erlangt.

Da es sich jedoch um einen relativ geringen Betrag handelt haben Sie wohl lediglich eine kleine Geldstrafe zu erwarten, falls das Verfahren nicht ohnehin gegen eine Auflage (Geldzahlung) eingestellt wird, denn die Strafvervolgungsbehörden wollen solche Verfahren möglichst schnell beenden.

Ein Eintrag in das Führungszeugnis erfolgt aber erst ab Geldstrafen von über 90 Tagessätzen. Eine solche haben Sie nicht zu erwarten.

Da Sie die Tat sofort gestanden haben, wird sich dies positiv auf das Strafmaß auswirken.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 13.05.2005 | 20:31

Danke für die schnelle Antwort!

Ich möchte aber gerne nocheinmal nachfragen, ob die Tatsache das ich vor 3 Jahren ein wirkliches Missverständis in einem Laden hatte auf das jetztige Verfahren auswirkungen haben kann.

Und meine Frage ist wie hoch die Geldstrafe sein kann.

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.05.2005 | 22:00

Ich gehe davon aus, dass der Vorfall vor 3 Jahren keine Auswirkungen auf das jetzige Verfahren hat.

Die Höhe der Geldstrafe richtet sich nach Ihrem Einkommen. Ein Tagessatz entspricht dabei dem, was Sie am Tag netto verdienen.
Ich dneke, Sie haben höchstens eine Geldstrafe von 10 Tagessätzem zu erwarten.

Bewertung des Fragestellers |


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Sonst aber alles wirklich SUPER !!! "
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