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Tätigkeit für Eigentümergemeinschaft


07.01.2007 18:31 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



In unserem 3-Etagen-Haus sind nunmehr 5 Eigentumswohnungen. Eine Eigentumswohnung gehört meiner Frau. Ich kümmere mich um die Reinigung des Treppenhauses und um das Rasenmähen. Hierfür erhalte ich von der Eigentümergemeinschaft zwischen 500 und 600 € im Jahr! Diese Kosten werden in der jährlichen Abrechnung auf die Eigentümer umgelegt und erscheinen in der Abrechnung.Ich selbst bin als Beamter tätig.
Fragen:
Wie muss ich mich steuerrechtlich (Schwarzarbeit!) verhalten?
Müssen sonstige Vorschriften/Bestimmungen beachten?
Können diese Kosten in unserer gemeinsamen Steuererklärung berücksichtigt werden (Handwerker-Kosten u.ä.)?
Sehr geehrter Fragesteller,

die Einnahmen, die Sie von der Eigentümergemeinschaft erhalten sind Einkommen im Sinne des Einkommenssteuergestztes aus selbständiger bzw. sonstiger Tätigkeit. Sie müssen als Nebenverdienst oder Einnahmen aus Selbständigkeit in Ihrer Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

Hinsichtlich einer Schwarzarbeit werden von einer solchen nur Gefälligkeiten oder Nachbarschaftshilfen ausgeschlossen. Alles andere erfüllt sehr schnell den Tatbestand der Schwarzarbeit, vor allem wenn eine Gewinnorientierung besteht - so würde dann in Ihrem Fall zumindest eine Gewerbeanmeldung notwendig werden.

Der Teil der Kosten für die ETW Ihrer Frau können Sie im Rahmen der Steuererklärung als Aufwendungen für die Wohnung geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Fragen hilfreich beantwortet zu haben und wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

Nachfrage vom Fragesteller 07.01.2007 | 20:06

Ist denn eine Gerwerbeanmeldung bei einem monatlichen Durchschnittsentgelt von nur ca. 50 € wirklich notwendig? Gibt des denn da keine Freigrenzen?

Ergänzung vom Anwalt 07.01.2007 | 20:27

Sehr geehrter Fragesteller,

in Deutschland ist jede Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit grds. anmeldepflichtig, s. hierzu § 14 GewO. Die Praxis sieht sicherlich anders aus, aber auf legalem Boden bleiben Sie sicher mit einer Gewerbeanmeldung. Außerdem ist mit einer Gewerbeanmeldung auch nicht sofort der Zwang zu einer Steuerpflicht vorhanden, da Sie im Rahmen Ihrer gewerblichen Tätigkeit nur sehr geringe Einnahmen haben (Ausnahme Einkommenssteuer).

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen


Christia Joachim
-Rechtsanwalt-


www.rechtsbuero24.de
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