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THC Befund im Blut negativ


| 20.04.2006 17:20 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Hallo,
Meinem Sohn (19 Jahre aber keine Probezeit mehr) wurde nach einer Routinekontrolle der Führerschein für 6 Monate entzogen Promilewert 1,12 o/oo.Er wollte das Fahrzeug nach Verlassen einer Geburtstagsfeier ordnungsgemäß auf einen Parkplatz abstellen um mit dem Taxi heimzufahren.(Wegen seines Alters kam es zu einer Verhandlung vor dem Jugengericht.)
Termingerecht bekam er ihn nach der Sperrfrist ohne Auflagen wieder.
3 Tage nach Wiedererteilung erneut Routinekontrolle,kein Alkohol im Blut,deshalb verlangte die Polizei einen Schnelltest auf Drogen,der angeblich positiv ausfiel daraufhin Blutentnahme im Krankenhaus,dass Ergebnis steht noch aus.
Auf mein bitten hin ließ er sich einen Bluttest(5 Tage nach der Kontrolle) beim Hausarzt machen,das Ergebnis kein aktives und auch kein passives THC im Blut,auch keine sonstigen Drogen.Er wurde vor 1 Jahr einmal mit dem Gesetz wegen des Verstoß gegen das BTM Gesetz konfrontiert,was sich aber als üble Nachrede im nachhinein herausstellte und von der Staatsanwaltschaft auch eingestellt wurde.Deshalb wahrscheinlich auch der Drogentest der Polizei.
Meine Frage nun:
Hat er nach der Kontrolle wenn der Blutwert der Polizei vorliegt,der ja auch negativ ausfallen wird,mit irgendwelchen Konsequenzen wegen der Alkoholsache und nun wiederholten unbegründeten Verdacht auf Drogen mit der FSST zu rechnen?
Für eine hilfreiche Antwort bedanke ich mich

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Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen kurz wie folgt beantworten kann:

Derzeit besitzt Ihr Sohn nach Ihrer Information eine gültige Fahrerlaubnis.

Um diese zu beschränken oder aufzuheben, sei es nach § 14 oder 46 Fahrerlaubnisverordnung oder § 316 StGB in Verbindung mit den §§ 69, 69a StGB, ist grundsätzlich der Nachweis des Rauschmittels, § 316 StGB bzw. der Nachweis der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen (z.B. durch bewiesenen Rauschmittelkonsum), § 46 FeV, oder Tatsachen, die die Annahme begründen, Ihr Sohn konsumiere Betäubungsmittel, § 14 FeV, erforderlich.

Ein langer Satz mit der Kernaussage: um Ihrem Sohn die Fahrerlaubnis zu entziehen, bedarf es eines Beweises für BTM-Konsum.

Sogenannte drug-wipe- Tests oder Pupillographen eignen sich nur als Vorstest- sie sind nicht gerichtsverwertbar, hier wird es auf die Blutprobe ankommen. Fällt diese negativ aus, drohen ihm keine negativen Kosequenzen hinsichtlich seiner Fahrerlaubnis.

Ich hoffe Ihre Befürchtungen mit meiner Antwort ausgeräumt zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 24.07.2006 | 21:54

Hallo,
heute nach 4 Monaten kam ein Anruf der Polizei,damals angeblich 1,1 ng aktives THC.Auf die Anfrage nach dem passiven THC meinte die Polizei der Wert liegt nicht vor.
Auf die Bitte den Befund zu faxen,erhielt ich die Auskunft....Nur ein Anwalt hat Recht auf Akteneinsicht.Am Donnerstag ist Stellungnahme was meinen sie wäre nun anwaltlicher Beistand vor Ort angesagt?
Danke für die Hilfe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.07.2006 | 06:26

Sehr geehrter Fragesteller,


richtig ist, dass Sie umfassende und zügige Aktneinsicht nur über einen Rechtsanwalt erhalten. Bevor alle Werte Ihnen nicht schriftlich vorliegen, ist eine Einlassung zur Sache nicht empfehlenswert, es sei denn, man wollte den Konsum nur aufgrund der telefonischen Aussage eines Beamten einräumen.

Die Beauftragung eines Kollegen ist daher in der Tat ratsam.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

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