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TG Stellplatz kleiner, Nach Wohnungsübergabe/-bezug mehrere Monate Baulärm

15.11.2015 10:59 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe eine Wohnung in 86399 Bobingen mit 2 Stellplätzen in der TG im "betreuten Wohnen" und barrierefrei gekauft. Die Anlage besteht aus 2 Häusern mit je 28 Wohnungen und einer Tiefgarage.

1. Die TG Stellplätze sind an der Vorderkante (Überzug) rd.2,40mtr hoch. Durch die Absenkung wg. Wasserabfluß im oberen Bereich der Decke sind meine beiden Stellplätze links (Platz1) nur noch 2,20mtr und rechts(Platz2) 2,03 mtr hoch. Die Länge ist nicht nach Bauschrift 5,00mtr sondern nur 4,75mtr. Bin ich berechtigt einen Abzug des Kaufpreises vorzunehmen, da die Stellpätze nicht der gleichen Höhe und dadurch Nutzungsminderung des Rauminhalts, wie auch der Einfahrtshöhe (ich habe einen VAN mit 180,3 cm höhe und 509,4cm Länge).
Entspricht eine Breite der Stellplätze von 230cm einem Barrierefreiheit. Als Rollstuhlfahrer haben sie keine Möglichkeit zwischen 2 Fahrzeugen ein/auszusteigen.

2. Die Wohnungsübergabe fand zum letzten Monat statt bevor der Verkäufer (und Bauträger/Bauherr) eine Vertragsstrafe für jeden weiteren Monat des Nichtbezugs zu tragen hätte. Es war zwar die Wohnung Bezugsfertig, jedoch die kompletten Aussenanlagen wie Isolierung der TG Decke, Pflasterung und Begrünung der Anlage usw. nicht fertig gestellt. Dies sollte in kürzester Zeit (ca. 2 Monate) fertig gestellt sein. In der Folge zog sich das ganze jedoch 6 Monate hin. Verbunden mit Staub, Schmutz, Lärm und Gestank. Die Fenster mussten meist geschlossen sein, da sonst starker Teergeruch, Betonstaub und Lärm durch schneiden der Pflastersteine wie auch das einbringen der Erde usw.

Darf durch diese enorme Minderung der Wohnqualität der Kaufpreis reduziert werden ?
15.11.2015 | 11:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ob Ansprüche wegen des Stellplatzes bestehen, hängt davon ab, in wie weit dieser Stellplatz ebenfalls als barrierefrei ausgewiesen worden war.
Allerdings spricht einiges schon dafür, dass die Barrierefreiheit einer Wohnung nicht dort enden kann.

Eine Kaufpreisminderung hätten Sie sodann in Bezug auf die Größe des Stellplatzes, wenn sich dieser nicht barrierefrei nutzen lässt und zudem noch die bezahlten Maße nicht der Realität entsprechen.

In Bezug auf den Baulärm könnten Sie eine Nutzungsentschädigung in Höhe einer Minderung einer fiktiven Miete geltend machen, wenn durch die Bauarbeiten die Wohnung ganz oder teilweise nicht benutzt werden konnte.

Sie sollten den Verkäufer allerdings innerhalb einer Frist von zehn Tagen um Stellungnahme zu den o.g. Problemen bitten, um ein ggf. kostenintensives Verfahren vorerst noch zu vermeiden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



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