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TE/ ETW :Veränderung der Aussenfassade - Balkon ohne Absprache?

10.06.2018 15:21 |
Preis: 57,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


TE/ 2 ETWs-1 Wohnhaus :Darf MEG den Aussenanstrich von Wandfassade + unteren Bodenbelag(Balkon) ohne Abstimmung verändern?

Fall ist: a) Der Miteigentümer im Dachgeschoss hat ohne Absprache den Aussengiebel weiss gestrichen, statt hellgrau (ürsprünglich).
b) Und beim Balkon wurde der Bodenbelag/ die Unteren Bretter in dunkelgrau gestrichen, statt gelb. Dies nimmt das Licht/die Helligkeit der Erdgeschosswohnung.
Mündlich wurde vorher alles abgeklärt, das die Farbe wie im Ursprung wiederhergestellt wird. Dessen wurde sich wiedersetzt und der die Renovierung ist derzeit im vollen Gange.
Da die Farbgebung nicht stimmig ist, habe ich auch Bedenken, dass bei einen möglichen späteren Verkauf meiner Wohung dies ein Nachteil sein kann. Ich finde dann ist die Aussenansicht nicht vorteilhaft.
Ich habe mündlich versucht mit ihm zu reden, ohne Erfolg.

Wie und in welcher Form, kann ich weiter dagegen vorgehen und haben sie einen Gesetzestext/Urteil /Link/ Ratschlag für mich?

Wie ist mein Aussicht auf Erfolg, da ich keine Rechtschutzversicherung habe? Ich habe Bedenken, das er bald noch mehrere Baustellen hier anfängt, ohne meine schriftliche Genehmigung.
Derzeit besteht auch noch keine Hausordnung.

Hier ein Auszug aus der TE: § 4, Instandhaltung: Die Miteigentümer dürfen die gem. Eigentum stehenden Teile des Gebäudes nicht verändern. Dies gilt auch für den Aussenanstrich des Gebäudes, der Fenster u. der Abschlusstüre. Über eine Änderung des Anstriches entscheidet die Egentümerversammlung.

Vielen herzlichen Dank







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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Zunächst stellt sich die Grage, ob es bei einer WEG Versammlung einen entsprechenden Beschluss gab. Nach Ihrer Schilderung gehe ich nicht davon aus.
Bei einer Missachtung der Vorschriften der Teilungserklärung, die andere WEG Mitglieder beeinträchtigen, können diese verlangen, dass der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird. Der sogenannte Zustandsstörer muss dies bezahlen. Es muss sich um eine erhebliche Beeinträchtigung handeln. Letztlich kommt es hier auf eine Abwägung an.
Zunächst müsste man den Störer schriftlich auffordern, ggf. Klage erheben. Die Verjährungsfrist von drei Jahren zum Jahresende ist zu beachten. Die Chancen sind nicht sicher voraus zu sagen, da es sich immer um Einzelfall Entscheidungen handelt. Die Kosten für einen Rückbau sind auch zu bedenken.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Draudt Rechtsanwältin


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