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Sylvester,Schreckschusswaffe und viele Probleme danach


11.02.2007 03:44 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Hallo

Person a ist auf seinem Grundstück in der nähe der Stadtmitte hat besuch von Freunden.
Wie Sylvester auch üblich Trinken beide Männer. Die Frauen und Kinder unterhalten sich.
24 Uhr raus mit über 1promille (Polizei machte bei Person a Grundstücksbesitzer test im Nachhinein)
Besuch b und Gastgeber sind draußen komplette familie auf Hofeinfahrt keine Zäune um dass Haus wie gesagt Stadtmittenähe an der Haubtstrasse.
A hat eine Signalwaffe 1 Tag vorher beim Schlüsselgeschäft gekauft mit der Info Erwerb und auf eigenem Grundstück schießen kein Problem. A kauft darauf hin 50 Platzpatronen und 50 Heuler wobei diese mit Aufsatz zu benutzen sind.
24.30 Uhr wird immer noch draußen auf der Haubtstrasse munter Geballert und natürlich gibt er darauf Acht dass er immer in die Luft schießt. Bisher kein Problem.
Dann...ein Auto Insassen 3 Personen fahren am Haus vorbei halten mit Quietschenden Reifen an Brettern Rückwerts vor dass Haus von a. Fahrer steigt aus und ruft sofort Die Polizei.
A versucht ihn auf abstand zuhalten indem er immer einen schritt zurückgeht. Auto Fahrer Agresief und immer auf Provokation wiso A auf dass Auto geschossen hätte.A aber beteuert dass er immer wieder in die luft geschossen oder seitlich ins Freie und immer von seinem grundstück aus.
B mischt sich nicht ein und schickt auch die Familien hoch da es nicht sicher wird.
Auf der anderen Straßen Seite sind auch Menschen die Junge Menschen die immer noch mit Feuerwerkskörpern feiern.
A der Haus und Grundeigentümer hatte Angst und geht hinter die Mülltonne seines Hauses was sich auch auf seinem Grundstück befindet und schmeißt seine Signalwaffe unbemerkt auf den Boden.
A hat angst Polizei, EINE WAFFE, einer der behauptet er hätte auf sein Auto geschossen während er vorbeigefahren ist und mit Ihm zwei Freundinnen.
Als Polizei kommt findet der Beamte natürlich auf eigene Initiative mit Handlampe die Signalwaffe.
A hatte natürlich abgeleugnet dass er eine hat.
Polizist a wollte dass A und B sich ausweißt und wollte hoch in dass 2 stock.
A hat darauf hin erst gesagt dass er bis zur Türe kommen kann aber erst wenn er einen Durchsuchungsbefehl habe er reinkommen kann wenn keine direkte Gefahr vorliegt und wenn er reinkomme es auch ohne seine Einwilligung er es tue.
Der Anzeige erstattet ist schon mittlerweile weggefahren und hatte natürlich seine Personalien angegeben.
Die Zwei Polizisten sind bis zu Wohungseingangstüre. A hat von seiner Frau seine Personalien verlangt damit die zwei Polizisten dieses dann auch hinter sich haben.
B hatte keine dabei aber als Test wurde dann seine Frau gefragt wie er denn hieße und da natürlich die beiden aussagen sich deckte wurde dies auch Akzeptiert.
Beim Raus laufen wurde ein Alkohol test gemacht mit Einwilligung von A und B wollte nicht und hat auch nicht.
Die Polizei ist auch danach gegangen natürlich haben die Zwei Beamten auch auf dem Boden Liegende Hülsen gefunden.
A behauptet in die Luft geschossen zu haben und dass was auch den Autofahrer getroffen habe nicht von ihm Stammen könne.Zeuge:Fr.A, Fr.B, Herr A.
A vermutet dass es nur von den Jugendlichen mit Knallkörpern kommen konnte aber die nach eintreffen der Polizei natürlich weg waren.
A hat keine Vorstrafe außer ein paar Knöllchen. Versucht sein Haus abzuzahlen und Verheiratet eine Tochter. 2 Unterwegs.
Die Anzeige lautet Dass führen und Schießen ohne ein kleinen waffenschein und Sachbeschädigung.

Frage:
mit was für einer Strafe muss A jetzt rechnen?
oder muss er sogar ins gefängniss ?
Hatt er dann eine Vorstrafe ??


11.02.2007 | 09:10

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage(n), die ich wie folgt beantworte:

Aufgrund der Änderung des Waffenrechts ist ab dem 01.04.2003 das Führen von Schreckschuss - Gas - und Siganalwaffen ( Anlage 2 zum WaffG Abschnitt 2 Unterabschnitt 3 Nr.2 und 2.1 )mit dem Zulassungszeichen "PTB" ein sogenannter kleiner Waffenschein erforderlich.

PTB steht für Physikalisch Technische Bundesanstalt. Diese prüft die entsprechenden Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen nach Baumuster und versieht sie mit einem gesetzlich vorgeschriebenen Zeichen, dem " PTB - Zeichen im Kreis."

Wer nach dem 01.04.2003 mit einer solchen Waffe angetroffen wird und nicht im Besitz eines " Kleinen Waffenscheins " ist, muss damit rechnen, mit Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft zu werden. Der Tatvorwurf der Sachbeschädigung wird mit einem Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

A sollte sich also dringend um den Beistand eines Strafverteidigers bemühen. Sollte die Staatsanwaltschaft nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens bei Gericht Anklage gegen A erheben, so kann der Verteidiger zunächst Akteneinsicht nehmen und mit ihm eine sinnvolle Verteidigungsstrategie besprechen. Der Verteidiger könnte außerdem schon während des Ermittlungsverfahrens versuchen, eine Einstellung des Verfahrens
( ggf. unter Auflagenerteilung ) zu erwirken.

Vor Konsultation eines Strafverteidigers sollten A wohl jede weitere Aussage vermeiden, um sich nicht selbst unnötig zu belasten.

Bei Tateinheit bestimmt sich nach § 52 Abs. 2 StGB die Schwere der Strafe nach dem Strafgesetz, das die schwerere Strafe androht. Dies ist das Führen der Waffe, welches mit bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe geahndet wird.

Kommt es zu einem Schuldspruch, so rechne ich derzeit nicht mit einer Gefängnisstrafe.

Je nach Aussage der Zeugen und des Anzeigenerstatters, der Sozialprognose ( ist A berufstätig ? ) und seinem Verhalten während der Hauptverhandlung ist jedoch mindestens eine empfindliche Geldstrafe oder gar eine Freiheitsstrafe, ausgesetzt zur Bewährung, zu befürchten.

Verurteilungen durch die auf Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen, Freiheitsstrafe oder Strafarrest von nicht mehr als 3 Monaten erkannt worden ist, werden nach § 32 Abs. 2 Nr. 5 BZRG nicht in das Führungszeugnis aufgenommen. Daher spricht man auch davon, dass der Täter nicht "vorgestraft" ist.

Allerdings sind solche Verurteilungen, sollte der Täter wegen eines weiteren Tatverdachts später nochmals angeklagt werden, für das Gericht einsehbar.

Ich hoffe ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Michael Kohberger

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