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Subunternehmer

| 18.04.2008 00:03 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Guten Tag,

im Zuge unseres Umzuges habe ich eine Möbelspedition mit dem Transport meiner Möbel sowie der Demontage und Montage meiner Küche beauftragt.

Die Auswahl der Spedition lief über ein Auktionsportal in dem die Umzugsguliste erstellt wurde, wonach sich das Angebot der Umzugsfirma gerichtet hat. In dem Bereich Küche wurde von mir verlangt die Anzahl der Türen, die Länge der Arbeitsplatte Kühlschrank ... anzugeben.

Angegeben habe ich für die Küche 14 Türen, 1 Kühlschrank, 2 Kühltruhen, 2m Arbeitsplatte, 1 Geschirrspülmaschiene, 1 Herd / Kochfeld.

Meine Angaben zu der zwei Meter Arbeitsplatte hat sich auf die zu transportierende Arbeitsplatte bezogen. Vor Ort habe ich eine neue ca. drei Meter lange Arbeitsplatte besorgt, die ich für die vielen Unterschränke, Kochfeld... benötige.

Im Umzugsvertrag war unter anderen 1 Küchenmonteur und unter "Zusätzlichen Leistungen" Küchenmontage gem. Umzugsgutliste enthalten.

Es gab einen kleinen Hinweis auf "Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Aufwand".

Beim Abbau hat einer der Möbelträger die Küche demontiert und für den Umzugsort hat der Spediteur über ein Internetportal die Dienstleistung eines Handwerkers ersteigert.

Die Kontaktdaten des Handwerkers habe ich am Tag des Umzuges erhalten.

Als der Handwerker unsere grosse Küche gesehen hat, die er aufbauen sollte, hat er uns darauf hingewiesen, dass sich sein Angebot auf eine kleine Küchenzeile bezog, welche er vom Spediteur beschrieben bekommen hat. Zusätzlich hat der Spediteur ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Instalation von Wasser und Strom nötig sei.

Lt. Handwerker würde diese Küche erheblich mehr Kosten, da er nach aufgebauten Metern abrechne. Er hat vergeblich versucht den Spediteur zu erreichen und dann doch unsere Küche aufgebaut, da er uns nicht ohne Küche sitzen lassen wollte.

Der Spediteur hat versucht die Mehrkosten uber den Mehraufwand bei mir geltend zu machen, in dem er die Rechnung einfach um 500€ erhöht hat. Ich habe mich geweigert ohne gesonderte Aufstellung des Mehraufwandes die Mehrkosten zu begleichen. Ich habe mich mit dem Spediteur geeinigt den urspr. RG-Betrag zu begleichen und falls der Spediteur mir eine detailierte Aufstellung liefern kann, mit Ihm über die Begleichung neu zu verhandeln.

Ich bin jedoch nicht gewillt den vollen Betrag zu leisten, da ich die Umzugsgutliste korrekt ausgefüllt habe und dort nichts auf eine kleine Küchenzeile hingewiesen hat. Das einzige worauf ich mich einlassen würde ist der Aufwand zum zuschneiden und Ausrichten der Arbeitsplatte, da diese nicht explizit angegeben war.

Der Monteur hat bis heute sein Geld nicht erhalten und fordert nun mich auf, den Betrag bei Ihm direkt zu begleichen.

Ich bin jedoch der Meinung, dass ich mit dem Monteur kein Rechtsgeschäft eingegangen bin und somit der Handwerker kein Recht hat den Betrag von 452€ bei mir einzufordern.

Ist das so richtig?
Hat der Handwerker das Recht bei mir den Mehraufwand einzufordern?

Ich freue mich schon auf Ihre Antwort und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

es ist richtig, dass Sie mit dem Handwerker keine vertragliche Verreinbarung geschlossen haben und daher auch nicht verpflichtet sind, die Kosten des Handwerkers zu begleichen.

Der Handwerker war lediglich Erfüllungsgehilfe des Spediteurs (der ihn - wenn ich das richtig verstanden habe - gebucht hat) und muss sich zur Abrechnung auch an diesen wenden.

Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn der Spediteur in/unter Ihrem Namen!! den Handwerker gebucht hat (wobei dann die Frage wäre, ob dies rechtlich zulässig gewesen ist, was sehr vom Einzelfall abhinge).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln. Beachten Sie bitte, dass dieses Frageportal den Gang zum Rechtsanwalt nicht ersetzt, sondern allenfalls eine erste Tendenz aufzeigt.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schneider
Rechtsanwalt

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