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Sturz mit Folgen auf einem privaten Gehweg - Schadensersatz?

14.01.2020 21:12 |
Preis: 35,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Gehwegunfall

Hallo,

ich bin auf dem Gründstück des Wohnblocks in dem ich Wohne gestürzt. Es ist auf einem Gehweg passiert. Der Gehweg besteht aus klassischen, viereckigen beton Gehwegplatten, wie man sie von früher kennt. Breite - 2 Platten. Der gehweg ist nicht beleuchtet, befindet sich unter Baumen. Einzige Beleuchtung des Grundstücks besteht aus der Lampe mit Hausnummer dran.
Der Gehweg bildet keine.... gleichmässige Ebene mit dem Boden. Die Platten stechen etwa 4 cm heraus über dem Grundstück. Zu dem Sturz ist um 20 Uhr gekommen, also in völligen Dunkelheit. Ich trug flache Sportschuhe. Plötzlich ist mein rechter Fuss über die Kante der Platte abgerutscht. Ich bin gestürzt.
Auser hölischen schmerzen direkt nach dem Sturz und etlichen Arztbesuchen (bis jetzt 4, Chirurg, Kardiologe, MRT und es ist am Mittwoch, den 07.01.2020 passiert ) habe ich die ganze Zeit mit schmerzen zu kämpfen. Ich muss starke Schmerzmittel nehmen. Die endgültige Diagnose steht noch aus. Bruch ist schon mal ausgeschlossen. Verdacht auch Bänderriss am Sprunggelenk und Muskelfasserris in dem Unterschenkel. Mir droht auch längerer Arbeitsausfall. Ich sollte an einem Projekt teilnehmen. Implementierung eines neuen Programs. Ich sollte den Praktischen Teil und die Ausführung vor Ort übernehmen. Dies ist vor erst ausgeschlossen, wodurch ich evtl. eine mögliche Beförderung verliere.

Frage: kann ich den Grundstückverwalter/ meinen Vermieter auf Schadensersatz/Schmerzensgeld verklagen?

Mit freundlichen Grüßen
A. Paluch

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Fast der selbe Fall (Herausragen von 4-5 cm, Dunkelheit) wurde bereits vor dem Amtsgericht AG Offenbach - Urteil vom 01.03.2018 (33 C 226/17) entschieden: ein Anspruch auf Schadensersatz/Schmerzensgeld besteht nicht, der Sturz ist dem allgemeinen Lebensrisiko zuzuordnen.

https://openjur.de/u/2181499.html

Es hängt zwar immer davon ab, wie der Einzelfall sich gestaltet, aber ich denke, das Urteil ist hier anwendbar. Tragen Sie andernfalls abweichende für Sie sprechende Tatsachen vor.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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