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Sturz aus Pflegebett im Krankenhaus. Welche Kosten übernimmt die VBG-Schadensersatz?

08.11.2018 21:58 |
Preis: 55,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Meine Mutter (88) sollte wegen einer Untersuchung nur kurz ins KH. Diese ist nicht erfolgt aber mir wurde eine Insulineinstellung empfohlen da sie erhöhte Werte hatte und ich war mit weiterem KH-Aufenthalt einverstanden. Durch den bald gelegten Blasenkatheter bekam sie eine starke Blasenentzündung und die Entlassung verzögerte sich wieder. Dann stürzte sie 2x! aus dem Pflegebett und bei letzterem zog sie sich eine Oberschenkelfraktur zu. Nach 4 -wöchigem KH-Aufenthalt erfolgte eine 3- wöchige Reha und jetzt ist sie in Kurzzeitpflege. Ich habe meine Mama mit Pflegegrad 3 bisher ohne Pflegedienst versorgen können doch jetzt ist das nicht mehr möglich und ich fürchte sie muß im Heim bleiben. Jetzt kommen natürlich Kosten auf uns zu: KH-Eigenanteil 280€, Kurzzeitpflege Eigenanteil 646€, Krankentransport ins Heim 120€ und das nur bis heute. Wenn ich sie nicht mehr zurückholen kann kommen riesige Heimkosten auf uns zu. Da sie sich noch etwas gespart hat müssen diese Ersparnisse auch noch fürs Heim verwendet werden. Das alles nur durch die Fahrlässigkeit vom Krankenhaus. Zudem bekam ich monatlich 545€ Plegegeld daß meinen Verdienstausfall etwas ausglich und welches natürlich jetzt auch noch wegfällt da ich sie ja z.Z. nicht pflege... Welche Kosten übernimmt die Verwaltungs-BG? Hat man Chancen auf Schadensersatz gegenüber dem Krankenhaus?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Hier stellt sich zunächst erst einmal die Haftungsfrage, also ob da überhaupt jemand für die Haftung und die Verantwortung übernehmen muss.

Dazu brauche ich noch von Ihnen nähere Angaben, im Rahmen der kostenlos möglichen Nachfragefunktion (siehe unten). Zwar haben Sie den Sachverhalt dargestellt, der ursächlich dafür war, dass es überhaupt zu dem Sturz Ihrer Mutter kommen konnte, aber es geht dann im weiteren insbesondere darum, die Ursächlichkeit zwischen dem Fehlverhalten des Krankenhauses in Bezug auf den Unfall an sich und wie man diesen hätte seitens des Krankenhauses verhindern können (bessere Überwachung und Absicherung des Bettes etc.).

Eine Sache der Berufsgenossenschaft ist es aber nicht, sondern eine Sache der Haftung des Krankenhauses, was ich Ihnen schon einmal an. Dieses ist sicherlich selbst versichert, Haftungssubjekt ist aber dennoch der Träger des Krankenhauses.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.11.2018 | 08:40

Sehr geehrter Hr. Anwalt,

die Ursache war daß das Bettgitter nicht oben war. Nach dem 1. Sturz (Blaue Flecken, Prellungen) war es für mich selbstverständlich daß dieses nun angebracht wird. Wenige Tage darauf stürzte sie wieder heraus (Fraktur) Als ich das Pflegepersonal darauf ansprach wurde mir nur mitgeteilt daß dafür eine richterliche Verfügung nötig wäre. Aber warum wurde diese nicht spätestens nach dem 1. Sturz eingeholt, bzw. warum wurde ich nicht gefragt obwohl ich sie betreue und eine Vollmacht habe die vorlag? Der "Witz" an der Sache war aber daß nach den Stürzen das Bettgitter dann ohne jede weitere Nachfrage meistens immer oben war.

Was soll ich jetzt machen, die bisher angefallenen Kosten unter Vorbehalt bezahlen? An wen wende ich mich in der Klinik um Ansprüche anzumelden? Soll ich die Krankenakte anfordern? Ich wüßte so gerne wie die ersten Schritte sind, ich bin verunsichert und möchte nichts falsch machen.

Meine Mama wurde in dieser Klinik schon einmal falsch behandelt. 2008 erhielt sie während eines Aufenthaltes einen furchtbaren "Zufallsbefund". Fortgeschrittener Leber und Nierenkrebs und sie wurde dort operiert. Als ich nach der OP den Arzt auf der Intensivstation ansprach hieß es: "Glück gehabt, kein Krebs!" Eigentlich eine schöne Nachricht, aber meine Mutter hat jetzt eine Narbe die sich über den ganzen Oberbauch zieht. Die OP war völlig unnötig und sie konnte sich lange nicht mehr davon erholen.
Ich möchte dass jetzt einfach nicht nochmals tolerieren und möchte gegen diese Klinik vorgehen. Wären Sie evtl. bereit sich der Sache weiterhin anzunehmen?

Mit freundlichen Grüßen!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2018 | 09:50

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für Ihre weiteren Informationen - ich antworte Ihnen gerne wie folgt:

Gut, dann wäre die Haftungsfrage geklärt, müsste jedoch auch beweisbar sein, um da erfolgreich sein zu können.

Die Zahlungen würde ich in der Tat unter Vorbehalt der Rückforderung (im Verwendungszweck der Überweisung und in einem Begleitschreiben) zahlen, mich an die Klinikleitung/Rechtsabteilung wenden, um Ersatzansprüche geltend zu machen.

Ohne Anwalt wird das in der Tat schwer werden - rein erfahrungsgemäß.

Für weitere Schritte stehe ich Ihnen gerne unter Anrechnung der hier bezahlten Beratung zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

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