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Stundenkürzung und damit geringeres Gehalt

24.11.2011 20:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

meine Mutter ist jetzt seit 26 Jahren in einem Klinikum (damals Poliklinik) als Sekretärin angestellt. Damals in der DDR kurz nach Ihrer Einstellung lies sie Ihren Arbeitsvertrag auf 30 Stunden kürzen, da sie mehr Zeit für mich haben wollte, als ich ein Baby/Kind war.

Seither durfte sie 40 Stunden Wochen nur auf Antrag arbeiten und das jährlich befristet. Jedes Jahr aufs neue hat sie einen Antrag gestellt und wurde es mal auf 35, mal auf 40 Stunden verlängert. Dieses Jahr nun wurde ihr der Antrag zum 01.01.2012 nicht genehmigt. Sie darf nur 30 Stunden und verdient damit netto ca. 400 Euro monatl. weniger, als die Jahre zuvor. Das Klinikum wurde auch zu einer GmbH geändert und eine "Schonfrist" wegen öffetl. Tarifvertrag, etc. endet zum 01.01.2012.

Generell ist mein Eindruck, dass die alten Arbeitskräfte dort ohnehin raus geeckelt werden sollen. Das Arbeitsvolumen ist da, man greift immer mehr dort auf ungelernte Arbeitskräfte aus Zeitarbeitsfirmen zu.

Meine Frage: Gibt es irgend eine Möglichkeit zum Beispiel auf "Gewohnheitsrecht" zu bestehen oder irgend einen Trick?

Sie tut mir sehr leid und wird damit ab Januar 2012 gerade einmal Ihre Kosten decken können (Miete usw)...

Vielen Dank für Ihren Rat im Vorraus.
Mit freundlichen Grüßen
Marcus

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage kann ich Ihnen anhand Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Zunächst einmal weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in der Regel nicht ersetzen kann.

Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise eine andere rechtliche Beurteilung zur Folge haben. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Leider kann ich Ihnen Ihre Frage nicht mit einem für Ihre Mutter positiven Ergebnis beantworten.

Sofern arbeits- oder tarifvertraglich geregelt ist, dass die Mehrstunden nur auf jährlichen Antrag hin bewilligt werden, kann ein solcher Antrag jederzeit abgelehnt werden.

Auf ein Gewohnheitsrecht bzw. auf eine betriebliche Übung könnte sich Ihre Mutter nur dann berufen, wenn die Mehrstunden jedes Jahr im gleichen Umfang automatisch vom Arbeitgeber bewilligt worden wären oder wenn Ihre Mutter schlicht über mehrere Jahre hinweg mit einer 40 Stunden Woche gearbeitet hätte, ohne dass dies von Seiten des Arbeitgebers gerügt worden wäre.

Gerade das jährliche Antragserfordernis verhindert dabei das Entstehen von Gewohnheitsrecht.

Auch andere Möglichkeiten für Ihre Mutter, Ihre Stundenzahl wieder erhöhen zu können, sehe ich leider nicht.

Die einzige zumindest theoretische Möglichkeit wäre, mit dem Arbeitgeber noch einmal über die Stundenzahlt zu verhandeln.

Ich bedauere, dassich Ihnen keine für Sie positive Antwort geben konnte, hoffe, dass ich Ihnen mit meiner Antwort einen Einblick in die Rechtslage verschaffen konnte und verbleibe


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