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Studium entgültig nicht bestanden

29.05.2018 13:19 |
Preis: 50,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Fragen zu Exmatrikulation und Verweigerung der Wiederholungsprüfung.

Guten Tag,
an meiner Hochschule habe ich die von der Universität und der Bundeswehr vorgegebene Höchststudiendauer überschritten. Somit konnte ich in der letzten Prüfung meinen zweiten Wiederholungsversuch nicht wahrnehmen. Aus diesem Grund bin ich im Juni 2015 exmatrikuliert wurden, weil die Masterprüfung damit endgültig nicht bestanden wurde. Alle anderen Leistungsnachweise wurden erbracht. Es ist schon langer her, aber gibt es hier noch Möglichkeiten das "endgültige nicht bestehen" aufzuheben.

Einsatz editiert am 29.05.2018 20:00:15

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Gerne zu Ihren Fragen:

Es kommt auf die Gründe der Exmatrikulation an. UND auf welche rechtliche Grundlage die Hochschule sich beruft. Das entnehmen Sie bitte dem Bescheid über die Exmatrikulation.
Denn ein so weitgehender und grundrechtsrelevanter Eingriff wie eine Exmatrikulation bedarf einer ausdrücklichen gesetzlichen Grundlage und darf nicht ausschließlich auf eine nur in einer Hochschulsatzung, nämlich der Einschreibeordnung, enthaltene Ermächtigungsgrundlage gestützt werden."
(VG Mainz Beschl. v. 9.12.2008 – 7 L 1053/08.MZ, BeckRS 2008, 41413, beck-online)

Die Exmatrikulation wegen Nichtantritts zur Wiederholungsprüfung wäre in dieser Hinsicht zu analysieren. Bzw. umgekehrt ob und warum Sie ein Schreiben erhielten, Sie seien nicht mehr prüfungsberechtigt wegen Überschreitens der Höchststudiendauer."

Wenn hier ein adäquat kausaler Zusammenhang mit der Exmatrikulation bzw. umgekehrt mit dem „endgültigen Nichtbestehen" nachzuweisen wäre, hätte sich dies an der o.g. Rechtslage auszurichten.

Es kommt also auf das Hochschulgesetz des betreffenden Landes bzw. der BW-(Hochschule) an, nicht auf eine Ermächtigung in einer Hochschulsatzung oder PrüfungsO, welcher Art auch immer an.

Hier bedarf es also einer vertieften Analyse anhand der Fakten (und Prüfungsakten!) in Ihrem Fall, bezogen auf das förmliche Hochschulgesetz.

Daran wären dann entsprechende Rechtsmittel ggf. nach Maßgabe einer Rechtsbehelfsbelehrung in Betracht zu ziehen, wobei ich allerdings wegen des Zeitablaufs eher skeptisch bin.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 30.05.2018 | 12:14

Welche Rechtsmittel würden denn in Frage kommen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.05.2018 | 14:00

Klage zum Verwaltungsgericht.

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