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Studiengebühren zurückzahlen bei Kündigung durch AN?


11.09.2006 17:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sachverhalt:
meine Betriebszugehörigkeit 6 1/2 Jahre
seit 3 Jahren vom AG bezahltes BWL Studium, welches
vorraussichtlich im Okt. 2007 abgeschlossen sein wird.
Kosten hierfür etwa 2.000,-- EURO

Meine Position: Call-Center/Hotline/Teamleitung (seit
Krankheit "degradiert"

Krankgeschrieben von Nov. 05 bis Mai 06, berufsbedingt/wegen
Stress (sogar mit Kuraufenthalt)

Möchte nun eine neue Stelle in einem anderen Betrieb annehmen,
weil ich krankheitsbedingt keine Hotline mehr ertragen kann,
mich mein AG jedoch nicht in eine andere Abteilung versetzen
möchte...

Meine Frage: Muss ich die Studienkosten zurückzahlen, auch
wenn keine Rückzahlungsvereinbarung getroffen wurde?

Welche Möglichkeiten habe ich, dieser Rückzahlung "entgehen"
zu können (Ärztliches Attest???).

Müsste ich den gesamten Betrag auf einmal zurückbezahlen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre zügige Antwort.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Eine Rückzahlungspflicht von Studienkosten, die der Arbeitgeber für eine Fortbildung des Arbeitnehmer geleistet hat, ist unter bestimmten Voraussetzung zulässig, soweit eine entsprechende Rückzahlungsvereinbarung besteht.

Mangels einer Vereinbarung, wie in Ihrem Falle, ist eine Rückzahlungspflicht nicht begründet, es sei denn Ihnen wird ein vertragswidriges Verhalten vorgeworfen, was dann zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führt. Da Sie aber selber kündigen möchten und nicht der Arbeitsgeber, sehe ich anhand Ihrer Angaben auch kein Raum für ein vertragswidriges Verhalten.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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