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Studentenunterhalt: Studiengebühren nicht im Regelunterhalt enthalten?


14.10.2007 15:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Bisher habe ich den Unterhalt für meine Kinder u. meine Ex immer selbst ausgerechnet mit 1x1 des Familienrechts.
Mein 2. Sohn hat nun angefangen zu studieren und muß auch Studiengebühr zahlen. Er hat auch schön brav BAFÖG beantragt.

Lt. den Unterhaltsrichtlinien sind Studiengebühren nicht im Regelunterhalt enthalten.

Heißt das, diese sind zusätzlich monatlich zu zahlen???

Verringern die Studiengebühren mein für den Unterhalt anrechenbares Einkommen oder erhöhen diese den Bedarf des Studenten???

Wenn mein Sohn BAFÖG erhält,zählt dies dann bei ihm als Einkommen
mit 90.--€ Pauschalabzug oder ohne??

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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für das Stellen Ihrer Fragen, welche ich aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Es ist richtig, dass die Studiengebühren insoweit von den Unterhaltspflichtigen zu leisten sind. Es handelt sich insoweit um einen "Mehrbedarf". Gemäß § 1610 Abs.2 sind Sie verpflichtet, Ihrem Sohn eine angemessene Ausbildung zu finanzieren.

Darüber hinaus sind in den Unterhaltsbeträgen der aktuellen Düsseldorfer Tabelle, welche insoweit den Unterhaltsbedarf bestimmt, die Studiengebühren noch nicht enthalten. Wie dies zu handhaben ist, wird sich aufgrund der erst neueren Problematik noch zeigen müssen. Es lässt sich jedoch die Tendenz erkennen, dass der Bedarf Ihres Sohnes erhöht und nicht Ihr anrechenbares Einkommen verringert wird. Sofern Sie nicht mehr in der Lage sein sollten, diesen monatlichen Zusatzbedarf zu erbringen, so sollte sich Ihr Sohn evtl. über das Studentenwerk beraten lassen, wie eine anderweitige Finanzierung aussehen könnte. Im übrigen dürfte es sich Ihrerseits empfehlen mit Ihrem Sohn eine Absprache zu treffen, ob Sie ggf. den Betrag für die Studiengebühren monatlich zurückhalten und diesen dann zweimal jährlich insgesamt auszahlen.

Bzgl. des Bafögs gilt es anzumerken, dass dieses auf den Unterhaltsanspruch bei einem volljährigen Kind vollständig anzurechnen ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021
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