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Student nach 10 Jahre

| 18.07.2019 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


11:17

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich bin ein Student seit Oktober 2009 mit einem Studentenvisum nach § 16 Abs 1 (zuerst für Master und jetzt für Doktor). Ich werde mit meiner Promotion im Oktober 2019 fertig sein und daher mit meinem Kollektivaufenthalt von 10 Jahren auf Studentenstatus (§16 Abs 1). Da ich weiß, dass die als Student verbrachte Zeit zur Hälfte angerechnet wird, gibt es jetzt einige Fragen bezüglich der Niederlassungserlaubnis (§ 9) und der Dauer meines Aufenthalts (ich erfülle die übrigen Anforderungen der Niederlassungserlaubnis (§ 9) als nach meinem verständnis also lass sie bitte)
1. Kann ich eine Niederlassungserlaubnis nach § 9 beantragen, bei der 10 Jahre Studentenaufenthalt als 5 Jahre angerechnet werden, um die zeitliche Dauer zu erfüllen?
2. Während des Studiums bekam ich von Zeit zu Zeit die Fikionbescheinigung, kann dies zu Problemen bei der Berechnung der Zeitdauer führen?
3. Was wäre angemessen, wenn ich mich während des Studienstatus (§16 Abs. 1) oder nach Abschluss des Jobsuchevisums (§16 Abs. 4) bewerben würde?
Wenn alle oben genannten Situationen mich nicht zur Niederlassungserlaubnis führen, raten Sie mir bitte, einen Weg zu beschreiten, um die Niederlassungserlaubnis unter Berücksichtigung meiner Umstände zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen

18.07.2019 | 15:09

Antwort

von


(343)
Käthe-Kollwitz-Str. 17
07743 Jena
Tel: 03641 47 800
Web: http://www.ra-stadnik.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Kann ich eine Niederlassungserlaubnis nach § 9 beantragen, bei der 10 Jahre Studentenaufenthalt als 5 Jahre angerechnet werden, um die zeitliche Dauer zu erfüllen?

Ja. Lediglich im Hinblick auf die Lebensunterhaltssicherung müssten Sie eine solche Nachweisen, bzw. die Ausländerbehörde müsste eine Prognose im Hinblick auf Ihre zukünftige Erwerbstätigkeit fällen.

2. Während des Studiums bekam ich von Zeit zu Zeit die Fikionbescheinigung, kann dies zu Problemen bei der Berechnung der Zeitdauer führen?
Dies führt zu keinen Problemen, da die Fiktionsbescheinigung die Fortdauer des Aufenthaltstitels darstellt.

3. Was wäre angemessen, wenn ich mich während des Studienstatus (§16 Abs. 1) oder nach Abschluss des Jobsuchevisums (§16 Abs. 4) bewerben würde?
Es wäre ratsam sich bereits jetzt zu bewerben. Ein Antrag auf einen "Jobsucheausfenthaltstitel" ist zunächst nicht erforderlich. Sollten Sie zeitnah fündig werden, können Sie diesen Zwischenschritt rauslassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Evgen Stadnik

Rückfrage vom Fragesteller 18.07.2019 | 18:48

Sehr geehrter Herr Stadnik,

Danke für die ausführliche Antwort.

Nur eine letzte Sache in Bezug auf die Lebenshaltungskosten
Ist der Lebensunterhalt durch eine studienbezogene Tätigkeit zu decken oder könnte der Lebensunterhalt von jeder arbeit Stelle gedeckt werden, bei der eine Niederlassungserlaubnis gemäß § 9 beantragt wird (unter Berücksichtigung meines Studienhintergrunds).

Danke im Voraus

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.07.2019 | 11:17

Sehr geehrter Fragesteller,

das Problem ist vorliegend, dass Ihnen wohl nach dem abgeschloßenen Studium und Promotion nur eine Erlaubnis für die Erwerbstätigkeit in dem erlernten Beruf erteilt wird. Dies hängt vorliegend davon ab, ob Sie mit Ihrem Abschluss nur einen reglementierten Beruf ausüben können (z.B. Arzt, Architekt, Rechtsanwalt). Im Übrigen liegt die Prognose im pflichtgemäßen Ermessen der Ausländerbehörde, ob Ihnen eine positive Berufsperspektive bescheinigt wird.

Äußerst vorteilhaft wäre daher, wenn Ihr Beruf dem Studienabschluss entspricht.

Ich hoffe Ihre Frage abschließend beantwortet zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
RA Stadnik

Bewertung des Fragestellers 18.07.2019 | 18:45

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