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Stromversorger verweigert zugesagten Neukundenrabatt nach 1 Jahr Belieferung

| 04.10.2018 08:33 |
Preis: 30,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Stromversorger BEV. Beginn Belieferung 1. Mai 2017, Ende 30. April 2018. Zugesagter Sofortbonus Mitte 2017 anstandslos bezahlt. Ebenfalls zugesagter Neukundenrabatt von 15% auf Jahresabrechnung im Juni 2018 in der Endabrechnung nicht berücksichtigt. Keine Reaktion auf Reklamationen und Setzung letzter Frist. Lediglich der Empfang von entsprechenden E-Mails wurde bestätigt.
Es geht um ca 300 Euro.
Frage: Bleibe ich auf den Anwaltskosten sitzen, wenn ich einen Anwalt beauftrage, in dieser Sache für mich tätig zu werden und BEV dann vor einer Gerichtsentscheidung einlenkt oder muss die BEV in diesem Fall diese Anwaltskosten dann tragen? Ich glaube nämlich, dass es deren Politik ist, erst einzulenken, wenn eine Gerichtsentscheidung droht.
04.10.2018 | 09:18

Antwort

von


(397)
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Sehr geehrte Mandantin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. In der Tat sind die Anwaltsgebühren in einem solchen Fall ein Problem. Sofern die Gegenseite einräumt, einen Fehler begangen zu haben, muss sie Ihnen auch die entstandenen Anwaltskosten erstatten. Denn ganz offensichtlich konnten Sie die Angelegenheit ja nicht alleine und "im Guten" klären, sondern mussten eine "härtere Gangart" wählen.
Sollte die Kostenerstattung dann aber nicht freiwillig erfolgen, müssten Sie alleine wegen der Anwaltskosten wiederum ein Gerichtsverfahren einleiten. Dies wird sich regelmäßig nicht lohnen.

Sofern man nur "aus Kulanz" einlenkt und den Sachverhalt anders einschätzt als Sie, würde ohnehin eine unklare Sachlage verbleiben, eine Zahlungspflicht für entstandene Anwaltskosten bestünde dann nicht, bis ein Gericht hierüber abschließend anders urteilen würde.

Ich möchte Sie zur Vervollständigung gerne darauf hinweisen, dass Sie einen Rechtstreit bei einem Streitwert von nur 300 € vor einem Amtsgericht führen würden. Dort besteht kein Anwaltszwang, so dass Sie sich auch selbst vertreten und eine Klage einreichen können. Hilfe bei Anträgen und Formulierungen können Sie beim Gericht erhalten, dort ist man Ihnen bei der Rechtsantragsstelle zur Hilfestellung verpflichtet. Eventuell wäre dies noch eine Option für Sie.
Beachten Sie aber bitte, dass Sie auch in diesem Fall zumindest die Gerichtsgebühren würden selbst vorlegen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin


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