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Stromsperre trotz Zahlung.

10.09.2016 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Am 10.08. erhielt ich von meinem Grundversorger eine Sperrankündigung, dass mir am 16.08. der Strom gesperrt wird wenn ich bis dahin nicht die Forderung in Höhe von 350€ begleiche.
Am 15.08. habe ich dann 350€ an meinem Stromversorger überwiesen.
Als ich am 30.08. von der Arbeit nach Hause kam, musste ich feststellen, dass mein Stromzähler ausgebaut wurde. Als ich bei dem Stromversorger anrief um Nachzufragen, wurde mir gesagt, dass am 19.08. bereits jemand vor Ort gewesen wäre und den Strom gesperrt hatte und bei einer Kontrolle festgestellt wurde dass der Zähler Manipuliert wurde.
Nach einigen Diskussionen teilte mir der Mitarbeiter dann mit das bei denen nur 3,50€ eingegangen sind.
Nach viel hin und her gab es beim Online Banking wohl ein Übertragungsfehler, es sind auch tatsächlich nur 3,50 von meinem Konto abgebucht worden.

Zu meiner Frage, darf der Grundversorger ohne erneute Ankündigung die Stromversorgung einstellen?

Ich soll jetzt fast 500€ bezahlen und muss dann noch einen Elektriker bezahlen der mir einen neuen Zähler einbaut?
Bis jetzt ist mir dadurch bereits ein Schaden von mehreren hundert Euro entstanden, da der Grundversorger mich nicht darüber informiert hat.

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten informationen wie folgt:

Die Stromsperre muss mindesten 4 Wochen vorher angedroht und spätestens 3 Werktage vorher angekündigt worden sein. Der rückständige Betrag muss mindestens 100.- € erreichen, vgl. § 19 StromGVV.

Da Sie nichts Gegenteiliges schreiben, gehe ich davon aus, dass die Androhung mindestens 4 Wochen vorher auch erfolgt ist. Die konkrete Ankündigung der Unterbrechung geschah am 10.08, gesperrt wurde am 19.08.. Diese Frist ist auch eingehalten.

Sie schulden nach Ihrer Teilzahlung immer noch deutlich mehr als die 100.- €, so dass die Sperre als rechtmäßig zu bewerten ist.

Den Schaden haben Sie im übrigen nicht durch die Sperre und eine mangelnde Information des Versorgers erlitten, sondern durch Ihren Zahlungsverzug und Ihre völlig unzureichende Teilzahlung.

Es war Ihr Problem, den ausstehenden Betrag korrekt zu überweisen. Für Ihren Fehler können Sie nun wirklich nicht andere verantwortlich machen.

Der Versorger brauchte auch nicht erneut anzukündigen; die alte Ankündigung war ja eben nicht durch eine ausreichende Zahlung gegenstandslos geworden.

Mit freundlichen Grüßen

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