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Stromsperre


18.05.2007 23:26 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Hallo hätt da mal eine Frage die sich wie folgt darstellt: Heute morgen war ein Brief von der N-ergie unser Energieversorger im briefkasten das uns der strom zum 23.Mai gesperrt wird. Eshat sich wie folgt zugetragen mein freund hat anfang Mai mit jemandem von der N-ergie gesprochen zu siesem Zeitpunkt waren insgesamt ca. 1000,- Euro offen für Die Jahreabrechnung und die Abschläge für die Monate Januar, März, April und Mai. Nun haben wir per Telefon mit der N-ergie ausgemacht das wir Anfang Mai 500 Euro einzahlen, damit der Rest der Jahreabrechung sowie die Abschläge für die Monate Januar und März gezahlt sind. Nun war eben heute morgen der schon oben genannte Brief im Briefkasten daraufhin haben wir bei der N-ergie angerufen und uns wurde gesagt, das die 500,- Euro für die Offenen Abschläge für die Monate Januar, März, April und Mai verwendet worden sind, und uns deshalb nur wegen der Jahresabschlußrechnung der strom gesperrt worden ist obwohl vorher per Telefon vereinbart worden ist das eben die Jahresabschlußrechnung und die Abschläge für die Monate Januar und März damit verrechnet werden. Mein Frage ist jetzt lohnt es sich dagegen eine einstweilige Verfügung zu erwirken und welche Aussichten es auf Erfolg hat und auf was die Einstweilige Verfügung lauten muß.

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Grundsätzlich kann Ihnen Ihr Energieversorger bei nicht bezahlten Rechnungen den Strom sperren. Ein Vorgehen gegen diese Maßnahme macht nur dann Sinn, wenn Sie die mit der Gegenseite getroffene Vereinbarung beweisen können. Leider existiert Ihren Angaben zufolge diesbezüglich kein Schriftverkehr, weshalb Sie etwa auf Zeugen zurückgreifen müßten. Sollte Ihnen der Beweis gelingen, könnte eine Stromsperre aber wegen widersprüchlichen Verhaltens im Sinne des § 242 BGB zu beanstanden sein. Ohne Detailkenntnisse über die Umstände der Vereinbarung kann hier keine abschließende Beurteilung vorgenommen werden.

Außerdem rate ich Ihnen dringend, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen und über diesen mit der Gegenseite zu verhandeln, um etwa eine Ratenzahlungsvereinbarung zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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