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Stromrechnung über 5 Jahre

| 09.02.2009 11:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

im März 2003 sind mein Mann und ich innerhalb desselben Hauses umgezogen und haben ganz ordentlich einen Stromvertrag mit der RWE oder (heute) Rheinenergie abgeschlossen. Schon das gestaltete sich schwierig, da Umzug innerhalb desselben Hauses anscheinend keine verständliche Ummeldeoption war. Im Juni des gleichen Jahres hat man mir dann über den NEUEN Zähler eine Abschlussrechnung wegen Auszug (???) geschrieben. Ich habe dem schriftlich wiedersprochen (Kopie hab ich noch, aber natürlich keinen Versende-Nachweis darüber, leider), trotzdem wurde seitdem (also Juli 2003) nie mehr Strom abgebucht. Ich habe noch zweimal telefonisch bei den IQ-Granaten vom Call Center nachgefragt, die leider mein Anliegen nicht verstanden haben. Im Jahre 2005 wurden vom Vermieter NEUE Zähler mit NEUEN Nummern eingebaut, auf erneute telefonische Anfrage meinerseits wurde mir allerdings mitgeteilt, die nun neue Zählernummer sei der Rheinenergie unbekannt(???). Zudem wurde mir telefonisch zu verstehen gegeben, (ZITAT), 'ich sei wohl zu dumm, Zahlen richtig zu lesen'.
Zu diesem Zeitpunkt hab ich aufgegeben. Im letzten Jahr (Februar 2008) sind wir dann ganz aus dem Haus ausgezogen und haben in der neuen Wohnung alles ordnungsgemäß anmelden können. Unser Nachmieter in der ALTEN Wohnung hat nun fast 9 Monate lang versucht, seinen Stromvertrag anzumelden. Ohne Erfolg. Zählernummer nicht bekannt respektive einem anderen Gebäude zugeordnet.

Nun endlich hat man wohl mitbekommen, dass da was ganz fürchterlich schiefgelaufen ist---uns hat man nun eine Nachzahlungsforderung in Höhe von 6000 EUR von 2003 bis 2008 gestellt, dem Nachmieter über 750 EUR, weil er ja auch keinen Strom zahlen KONNTE seit Mai 2008. Frage:was tun? A) ich hab die Aufhebungsrechnung von 2003 B) ich hab den Ur-Vertrag, den ich mal geschlossen hatte C) was ist denn mit Verjähruing?
Vielen Dank für Ihre Antwort
MfG
09.02.2009 | 12:15

Antwort

von


(412)
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Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Mindesteinsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworte.

Die regelmäßige Verjährungsfrist gem. §§ 195, 199 BGB dauert drei Jahre und beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem
- der Anspruch entstanden ist
- und der Gläubiger von den Umständen Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen konnte.

Die Ansprüche des Stromversorgers aus den Jahren 2003-2005 dürften verjährt sein.
Hier begann die Verjährungsfrist für die Ansprüche aus 2003 mit dem 31.12.2003, 0 Uhr. Sie endete mit Ablauf des 31.12.2006.
Die Verjährung für die Ansprüche aus 2004 endete mit Ablauf des 31.12.2007.
Die Verjährung für Ansprüche aus 2005 endete mit Ablauf des 31.12.2008.
Der Stromversorger dürfte hier auch grob fahrlässig gehandelt haben, da ihm die Fehler bei der Stromerfassung des öfteren durch Sie als Kundin dargestellt wurden.
Die Verjährungsfrist ist damit abgelaufen.

Anders verhält es sich mit den Ansprüchen aus den Jahren 2006-2008.
Diese Ansprüche sind noch nicht verjährt und daher an den Stromversorger zu zahlen.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 09.02.2009 | 12:21

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