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Stromrechnung Zähler

| 20.10.2014 13:17 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Fall:
Schließung eines Cafes (100m2) und nun eine Schlussrechnung von 7.154,65 bekommen, und das für einen Zeitraum von 6 Monate. Ab 01.01.3013 war die Abschlagszahlung gemäß des bisherigen Verbrauches bei 255,-/Monat (und vom Anbieter). Die Forderung ist nun nach Verrechnung der Abschlagszahlungen 5.369,65. Die finale Ablesezahl stimmt auf dem Zähler, das haben wir überprüft. Allerdings haben beim Auszug festgestellt, dass auf die Gewerbeeinheit noch ein anderes Büro und ein Lager des Vermieters mit auf diesen Zähler aufgeschaltet ist, das hat der Vermieter verschwiegen. Die Mieterin dieses 40/m2 Büros hat aber den hohen Verbrauch auch nicht erzeugt, laut deren Auskunft. Sie ist dort seit 02/2013 angemietet (Büro wurde neu ausgebaut) und hatte sich allerdings schon gewundert, keine Stromabrechnung bekommen zu haben und ist bisher davon ausgegangen, dass der Strom in der Nebenkostenpauschale beinhaltet war (sie hat bisher noch keine Nebenkostenabrechnung bekommmen). Wie geht man hier am besten vor?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Wie geht man hier am besten vor?"



Entweder einigen Sie sich mit der Mieterin der Büroeinheit und dem Lagerbetreiber (=Vermieter) auf eine angemessene Übernahme der von dort verursachten Kilowattstunden oder Sie müssen letztendlich die Angelegenheit gerichtlich klären lassen. Hierbei sollten Sie sich anwaltlich vertreten lassen.

Zunächst einmal sollten Sie Lagerbetreiber und Büromieterin schriftlich und nachweisbar vom Sachverhalt in Kenntnis setzen und zu einer angemessene Beteiligung (die Sie beziffern müssten) an Ihrer Stromrechnung binnen einer frist von 14 Tagen ab Zugang Ihres Schreibens auffordern.

Frage der Fragen ist hier natürlich wie man den von der Büroeinheit und dem Lager verbrauchten Stromeinheiten genau bestimmt.

Bei einem 40 m² Büro wird der Hauptanteil der Stromkosten je nach Gewerbe sicher nicht durch das Büro verursacht worden sein.

Realistischerweise müsste zunächst einmal verlässlich und beweisbar gemessen werden, welchen Stromverbrauch Büroeinheit und Lager im Normalbetrieb haben und dass diese tatsächlich über Ihren Zähler liefen. Dieses müsste dann von dem abgelesenen Zählerstand in Abzug gebracht werden, sodass Sie gegen Mieterin der Büroeinheit und den Lagerbetreiber einen Ersatzanspruch hätten.

Ggf. bringt bei Stocken der Verhandlungen oder Uneinsichtigkeit eine Betrugsanzeige gegen den Vermieter den notwendigen Schwung in die Sache. Zudem könnte in dem Ermittlungsverfahren der Zusammenhang mit Ihrem Zähler aufgedeckt werden, sodass man in einem Zivilverfahren unter Beachtung der Verjährung darauf ggf. zurückgreifen könnte.





Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gerne auch für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf mein Profilbild, um meine Kontaktdaten einsehen zu können.






Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 20.10.2014 | 14:40

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