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'Stromklau' vom Vermieter


| 21.11.2006 13:13 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo,

letztes Jahr habe ich zufällig entdeckt das mein Vermieter mir
jahrelang meinen Strom "abgezapft" hat für seine diversen elektrischen Gartengeräte und Außenbeleuchtung. Ich habe die Leitung damals sofort selbst gekappt und den Vermieter zur Rede gestellt. Er hat den Vorfall heruntergespielt.

Aus verschiedenen Gründen habe ich damals erstmal nichts unternommen und wollte auch zwei jährliche neue Stromeinstufungen abwarten um Fakten zu haben und meinen
tatsächen Verbrauch festzustellen.

Bedingt durch neue Meinungsverschiedenheiten hier meine
Fragen:

Wie lange beträgt die Verjährungsfrist auf "Stromklau"
und kann ich nach einem Jahr noch Anzeige erstatten und
nach welcher Frist kann ich noch Entschädigung vom
Verursacher einfordern?


Sehr geehrter Ratsuchender,


der Verjährungsfrist beträgt drei Jahre, so dass Sie Ihre Ansprüche noch geltend machen können. Das Problem wird aber sein, es hier zu beweisen, nachdem Sie nun die Leitungen "gekappt" haben.

Daher sollten Sie nun in Zeugengegegnwart mit dem Vermieter sprechen und in dann zu einem "Geständnis" bringen.

Danach sollten Sie dann einmal Vergleichsrechnungen vor/nach der Kappung erstellen, um den zivilrechtlichen Anspruch auch der Höhe nach beziffern zu können.


Daneben können Sie Strafantrag stellen. Hierzu sollten Sie aber zunächst aussagekräftige Beweise sichern, um diesen dann darlegen zu können.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2006 | 16:25

Sehr geehrter Herr Bohle,

3 Jahre Verjährung für Zivilrecht ist mir klar,
aber der Diebstahl des Stroms ist doch Strafrecht?
Wie lange beträgt da die Verjährungsfrist?

Vielen Dank im Voraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2006 | 16:43

Sehr geehrter Ratsuchender,


im strafrechtlichen Bereich beträgt die Frist FÜNF Jahre, so dass dort die Verjährungsfrist erst recht nicht abgelaufen ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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