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Streitwert Scheidung

08.05.2011 18:30 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


21:15

Ich lasse mich derzeit von meiner Frau scheiden. Alles ist schon praktisch durch. Es gibt eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung die Zugewinn u.ä. regelt, der Gerichtstermin war ebenfalls schon und beide Parteien haben der einvernehmlichen Scheidung zugestimmt. Der Bescheid vom Gericht ist auch da und alles ist wunderbar.
Nur meinem Anwalt passt das nicht. Denn der ist der Meinung das Gericht hätte einen höheren Streitwert einsetzen müssen - damit er dann natürlich auch mehr Geld verlangen kann.
Nun setzt er mich unter Druck, dass ich ihm entweder freiwillig mehr zahlen soll, oder aber er reicht eine Beschwerde bei Gericht ein. Ein Schriftstück dafür hat er schon vorbereitet und mir auch zugesendet.
Nun würde ich gerne wissen, welche Chancen mein Anwalt hat, tatsächlich per Beschwerde denStreitwert hoch zu drücken. Und wenn ja um wie viel.

08.05.2011 | 19:55

Antwort

von


(416)
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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller , anhand ihrer Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:
zunächst mal ist es festzustellen, dass ohne Einsicht in die gerichtliche Akte, keine abschließende Antwort zu geben ist.

Da sie aber angeben, dass alles außer der tatsächlichen Ehescheidung vorab notariell durch Scheidungsfolgenvereinbarung geregelt wurde, gehe ich davon aus, dass keine weitere Angelegenheit gerichtliche geltend gemacht wurde. Insbesondere kein Zugewinnausgleich, Unterhalt, Kindersachen, oder ähnliches. In einem solchen Fall, wäre dann von einem Streitwert in Höhe von drei Mal dem Nettogehalt jeder Ehegatten auszugehen: also drei Monatsgehälter für Sie und drei Monatsgehälter für Ihre Ehefrau. Dazu kommt in der Regel auch einen Wert für den Versorgungsausgleich, auch wenn dieser in der notariellen Vereinbarung ausgeschlossen wurde, in der Regel 1000 €, festgesetzt.
Ihr Anwalt, übrigens auch Sie, kann nach Paragraph 68 GKG, Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen: dieses Verfahren ist gebührenfrei.
Wie gesagt, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, ob der Streitwert richtig angesetzt wurde, und auch nicht, welche Chancen für den Anwalt bestehen, dies zu ändern . Ich kann ihn aber nicht dazu raten, mehr als den festgesetzten Streitwert zu bezahlen, zumal diese Beschwerde für sie kostenfrei ist. An ihrer Stelle würde ich dann, falls tatsächlich eingelegt, diese Entscheidung abwarten und gegebenenfalls im Rahmen dieses Verfahrens die Gründe dagegen beim Gericht geltend machen. Sie können selbst anhand meiner obigen Ausführungen die Chancen beurteilen.
Ich hoffe,Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben.


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 08.05.2011 | 20:18

Hallo,

Diese Antwort kann jetzt aber nicht alles sein? Dass sie ohne klare Zahlen nicht mehr sagen können, ist schon verständlich, aber ich bin davon ausgegangen, dass man mich erstmal kontaktiert, und dann privat - ohne Sichtbarkeit für alle - ich ddie harten Fakten liefere. Sprich das Dokument meines Anwaltes und auch das vom Gericht. Ich würde ihnen gerne die beiden Dokumente per Email schicken, damit sie meine eigentliche Frage "welche Chancen mein Anwalt hat" sowie " Und wenn ja, um wie viel?" beantworten können.

Eines ist aber auch noch sehr von Bedeutung für mich: Wird durch solch eine Beschwerde auch die Rechtswirksamkeit der Scheidung verzögert? Oder wird diese nach Ablauf der Einspruchsfrist auch dann wirksam, wenn mein Anwalt gegen den Streitwert des Gerichtes Beschwerde einlegt?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.05.2011 | 21:15

Sehr geehrter Fragesteller,

die Kostenbeschwerde hat keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der Rechtskraft der Ehescheidung. Es sind getrennte Sachen.

Was die Prüfung von den Unterlagen (Schriftsatz und Beschluss) angeht, kann diese nicht kostenlos erfolgen. Die Plattform bietet Ihnen Möglichkeiten, diese Dokumente einem Anwalt zur Prüfung vorzulegen. Gerne können Sie mich auch per Email kontaktieren. Ich teile Ihnen dann die (höchstwahrscheinlich kleine) Zusatzkosten für die Prüfung.

Gerne können Sie mir aber den Wortlaut der gerichtlichen Kostenentscheidung mitteilen (auch gerne per Email) und ich werde dann die Antwort nach Möglichkeit konkretisieren, selbstverständlich im Rahmen dieser Frage und des ausgelobten Honorars.

Bei Frag-Einen-Anwalt kann aber keine Frage bzw. Nachfrage eingestellt werden, die nicht für alle sichtbar ist, wobei dies ohnehin anonym bleibt, da niemand außer dem die Frage beantwortenden Anwalt kann Ihren Namen erfahren. Sie können jedoch im Rahmen einer Direktanfrage bzw. Beauftrag-einen-Anwalt Dokumente nicht öffentlich hochladen.

Mit freundlichen Grüßen
Grueneberg

ANTWORT VON

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