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Streitwert Berechnung

| 10.08.2016 20:23 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte /innen.

In der Auseinandersetzung eines geerbten Wohnhaus gibt es unterschiedliche Wertvorstellungen der zwei Erben. Erbquote ist je 50%.

Erbe A möchte das Wohnhaus übernehmen und Erbe B auszahlen auf einer Preisbasis von 245.000,-€
Erbe B möchte seinen Anteil an Erbe A verkaufen auf Preisbasis von 285.000,-€.

Gestritten wird also um die Differenz zwischen 285.000 und 245.000 = 40.000,-€

Wie hoch wäre im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung der Streitwert.?


Wie hoch wären die anwaltlichen Gebühren pro Seite im Fall eines Vergleich.?


ich bitte um Ihre verbindliche Angabe.

viele Grüße
braucherat 123

Einsatz editiert am 10.08.2016 21:55:16

10.08.2016 | 22:41

Antwort

von


(343)
Käthe-Kollwitz-Str. 17
07743 Jena
Tel: 03641 47 800
Web: http://www.ra-stadnik.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Wie hoch wäre im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung der Streitwert?

Sie streiten um 40.000 €, weshalb der Steitwert bei diesem Betrag anzusetzen ist.
Bei nur gerichtlicher Vertretung, ohne das der Rechtsanwalt vorher (außergerichtlich) tätig war:
Verfahrensgebühr Nr. 3100, 1008 VV RVG: 1.316,90 €
Terminsgebühr Nr. 3104 VV RVG: 1.215,60 €
Auslagen Nr. 7001 u. 7002 VV RVG: 20,00 €
Auslagen - Fahrt zum Gericht und zurück Nr. 7003 VV RVG 0,30 € x Kilometeranzahl
Abwesenheitspauschale Nr. 7005 VV RVG je nach Stunden bis max. 70,00 €
+MwSt 19%


Gerichtskosten KV GKG: 1.428,00 €

Im Falle des Obsiegens (Gewinns des Prozess') trägt die unterlegene Partei die Gerichtskosten, sowie eigene und gegnerische Anwaltskosten.

2. Wie hoch wären die anwaltlichen Gebühren pro Seite im Fall eines Vergleich?

Im Falle eines Vergleichs trägt jede Partei die eigenen Anwaltskosten selbst. Es sei den, im Vergleich ist was anderes vereinbart worden. Die Gerichtskosten werden in der Regel geteilt.

Im Falle eines gerichtlichen Vergleichs ermäßigen sich die Gerichskosten auf 476,00 €. Die Anwaltsgebühren steigen allerdings um 1.013,00 € pro Seite.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Evgen Stadnik

Rückfrage vom Fragesteller 10.08.2016 | 22:59

vielen Dank für die rasche Antwort.

Ist der Sachverhalt bzw. Streitwert von 40.000,-€ in diesem Fall als sicher anzunehmen, oder gibt es auch noch andere Auslegungsmöglichkeiten ?
z.B. das der Gesamtauseinandersetzungswert, im Falle eines Vergleich
z. B. bei 265.000,-€ anzusetzen wäre.

vielen Dank und herzlichen Gruß,
braucherat 123

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.08.2016 | 23:26

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt.

Nach meinem Dafürhalten gibt es keine alternativen Auslegungsmethoden. Natürlich muss geschaut werden wie das Klagebegehren ist. Gibt es bereits einen notariellen Kaufvertrag zu einem Kaufpreis von 142.500,00 (der Hälfte von 285.000,00 €, da 50%) und der Bruder zahlt den Preis nicht, so ist der Streitwert bei 142.500,00 € anzusetzen. Hat der Bruder allerdings bereits 122.500,00 € (Hälfte von 245.000,00 €) bezahlt, und lediglich 20.000 noch nicht. So liegt der Streitwert bei 20.000 €.

Wenn Sie aber eine Feststellungsklage anstreben, bei der lediglich der Wert des Hauses festgestellt werden soll, so liegt der Streitwert bei 40.000,00 €, da die restlichen 245.000,00 € unstreitig sind.

Ich hoffe ich konnte Ihre Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Evgen Stadnik
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.08.2016 | 11:21

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