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Streitverkündung/Regressforderung

22.10.2008 17:20 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich bin Eigentümer einer vermieteten Wohnung und wurde von der WEG/Hausverwaltung verklagt, weil mein Mieter angeblich das Gemeinschaftseigentum beschädigt haben soll. Verhandlung und Urteil stehen noch aus. Ich habe dem Mieter den Streit verkündet und er ist dem Streit auf meiner Seite beigetreten.

Der Mieter ist vor 10 Monaten ausgezogen und ich habe die Mietkaution einbehalten wegen diverser Beschädigungen an der Mietsache und dies dem Mieter schriftlich mitgeteilt, der Mieter weigerte sich beim Auszug das Übergabeprotokoll zu unterschreiben. Der Mieter hat gegen die einbehaltene Kaution auch bis jetzt keine Einwände erhoben. Auch in seinem Schriftsatz als mein Streithelfer in o.g. Sache an das Gericht hat er keine Rückzahlung der Mietkaution gefordert.

Angenommen, ich verliere die Klage und nehme meinen Mieter in Regress. Kann der Mieter dann noch ankommen, Einwände erheben und die Kaution zurückfordern, also gegen meine Regressforderung aufrechnen? Oder hätte er solche Forderungen in den jetzigen Rechtstreit, dem er als mein Streithelfer beigetreten ist, einbringen müssen?

22.10.2008 | 17:51

Antwort

von


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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Sie haben dem Mieter den Streit verkündet, weil Sie ihn im Fall des Unterliegens im Rechtsstreit gegen die Eigentümergemeinschaft auf Schadenersatz in Anspruch nehmen wollen.

Vermutlich verteidigen Sie sich gegen die Klage mit dem Sachvortrag, die Schäden - sofern überhaupt vorhanden - seien nicht durch den Mieter Ihrer Wohnung verursacht worden.

Der Mieter wird seinerseits vorgetragen haben, daß er nichts beschädigt habe.


2.

Wenn Sie, sollten Sie im Rechtsstreit gegen die Eigentümergemeinschaft unterliegen, Schadenersatz von dem ehemaligen Mieter Ihrer Wohnung verlangen, kann er sich selbstverständlich gegen die Schadenersatzforderung verteidigen. Er ist auch nicht gehindert, Rückzahlung der Kaution im Wege der Widerklage zu verlangen oder ggf. die Hilfsaufrechnung zu erklären.

In dem jetzigen Rechtsstreit ergeht schließlich kein Urteil gegen Ihren Streithelfer hinsichtlich dessen evt. bestehender Kautionsrückzahlungsansprüche.

D. h., um die Kaution geht es im jetzigen Prozeß nicht. Folglich kann sie Gegenstand eines evt. Folgeprozesses sein. Der Streithelfer muß die Rückforderung der Kaution auch nicht jetzt anhängig machen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt



ANTWORT VON

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