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Streitigkeiten mit Ex - Fürsorgepflicht Kind


23.12.2016 09:58 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,
mit meiner Ex besteht schlechtes Verhältnis. Telefonanschlüsse sind gegenseitig gesperrt. Wir haben ein kleine Tochter im Alter von 4.

Was kann ich tun, wenn:

- Ex bestätigt, dass neuer Partner rasant fährt. Auf Autobahn hat er mich mit 150 überholt - jedoch nur ca 2 m Abstand zum Vordermann (gedrängelt). Mein Kind war im Auto. Ex weigert sich zum Kindeswohl einzugreifen, damit vernünftig gefahren wird.

- sie macht vor Übergabe (ich hole ich bei meiner Ex ab) Stimmung gegen mich und sagt, dass sie nun mit Kind des Partners ins Schwimmbad gehen, meine Tochter aber halt zum Papa müsse. Wie begeistert dann meine Tochter ist, kann man sich ja vorstellen.

- sie provoziert - wenn wir mal telefonieren - und wenn ich vor Wut platze macht sie kurz auf Lautsprecher, damit es die Tochter hört (bekomme es mit, weil man dann auch Fernsehgerät lauter hört).

- sie hält sich wiederholt nicht ein Betreuungszeiten der Tochter und ändert diese einseitig ab.

Das Jugendamt macht hier nicht viel und schreibt lediglich einen "allgemeinen Brief" ohne Auswirkungen.

Was kann ich tun? Welches generelle Verhalten würden Sie mir empfehlen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern Seitens des Jugendamtes keine Änderungen durchgesetzt werden können, bleibt Ihnen nur die gerichtliche Auseinandersetzung.

Dabei steht im Vordergrund, dass offenbar vereinbarte Zeiten nicht eingehalten werden. Sofern noch keine gerichtliche Vereinbarung oder ein gerichtlicher Beschluss vorliegt, können und sollten Sie gerichtlich die Umgangszeiten festsetzen lassen und beantragen, dass ein Umgangspfleger eingesetzt wird.

Aber auch wenn es schon eine gerichtliche Entscheidung gibt, können Sie beantragen, dass ein Umgangspfleger eingesetzt werden soll, der dafür Sorge trägt, dass die Übergabe des Kindes zu den vereinbarten Zeiten auch stattfindet.

Dieser hat nicht die Aufgabe, die anderen Probleme zu regeln, sondern nur dafür Sorge zu tragen, dass der Umgang vereinbarungsgemäß auch ausgeübt werden kann.

Sollte ein Umgang nicht stattfinden, weil das Kind wegen der Beeinflussung der Mutter einen solchen ablehnt, können Sie, wenn es eine gerichtliche Entscheidung gibt, auch gegen die Mutter die Verhängung eines Ordnungsgeldes beantragen.

Diese genannten Vorgehensweisen setzen aber voraus, dass es eine gerichtliche Entscheidung. Liegt eine solche nicht vor, sollten Sie diese beantragen.

Dem neuen Lebensgefährten werden Sie nicht ein bestimmtes Verhalten auferlegen können, jedenfalls nicht bezüglich seiner Fahrweise.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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