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Strafzumessung Körperverletzung ohne zusätzlichem Gegenstand

| 22.04.2020 21:58 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


22:21

Zusammenfassung:

Körperverletzung

A. versetzt B. einen Faustschlag unvermittelt ins Gesicht. B. blutet aus dem Mund verliert drei Schneidezähne. A. flüchtet. Bei der Vernehmung schweigt A. Zeugen gibt es keine. Die Exfrau von A. und zugleich neuer Freund von B. sagt jedoch gegen A. aus obwohl sie nichts gesehen hat.

A. ist vorbelastet zuletzt 04/15 wegen mehrfacher Trunkenheit im Verkehr, Sachbeschädigung und einfacher Körperverletzung zur Bewährung verurteilt worden. Dies Strafe ist zwischenzeitlich getilgt, jedoch wohl noch bis diesen Monat im Führungszeugnis gespeichert. (es gibt wohl eine 5 Jahresfrist für die Löschung des Führungszeugnisses nach Urteilsverkündung.) Gibt es hier dbzgl. Unterscheide bei der Strafe als wenn jetzt schon Mai wäre?

Welche Maximalstrafe und weiteren Konsequenzen hat A. zu rechnen? Freiheitsstrafe/Tagessätze?
Gibt es tatsächlich einen Indizienprozess im deutschen Recht?
Wird die Fahrerlaubnisbehörde in Kenntnis gesetzt? Alkohol oder Drogen sind nicht im Spiel gewesen. Aber vielleicht erhöhtes Aggressionspotenzial?

Auf was muss sich A. einstellen?


22.04.2020 | 22:50

Antwort

von


(693)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es ist unerheblich, ob es Zeugen gibt, denn anders als im Zivilprozess steht dann nicht Aussage gegen Aussage, sondern B ist Zeuge und wenn B glaubhaft ist und die Tat eindeutig schildert, reicht dies für eine Verurteilung aus.

Welche Maximalstrafe und weiteren Konsequenzen hat A. zu rechnen? Freiheitsstrafe/Tagessätze?

Ich gehe davon aus, dass bei richtiger Verteidigung eine Geldstrafe möglich sein kann, wenn jedoch ohne Anwalt agiert wird, kann auch eine Haftstrafe auf Bewährung möglich sein.
Je eher ein Anwalt eingeschaltet wird, desto besser!

Gibt es tatsächlich einen Indizienprozess im deutschen Recht? Es hat weniger mit Indizien zu tun, da ja ein zeuge vorhanden ist - das Opfer!
Wird die Fahrerlaubnisbehörde in Kenntnis gesetzt? Alkohol oder Drogen sind nicht im Spiel gewesen. Aber vielleicht erhöhtes Aggressionspotenzial? Nein, ein Auto war ja nicht tatbeteiligt.
Daher ist davon nicht auszugehen. Wenn jeder, der Aggressionspotential hätte, nicht Auto fahren dürfte, hätte die Behörde leider viel zu tun! Das ist kein Kriterium!

Mehr dazu auch: https://youtu.be/5xIKnN_Qzdw




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 23.04.2020 | 21:33

Guten Abend danke für Ihre Rückmeldung,

B. behauptet lediglich dass es A. war hat ihn aber nicht gesehen da er bei der Tat einen Schal um das Gesicht trug gibt aber an unmaskiert gewesen zu sein.

Hätte es etwas geändert ob mit oder ohne Anwalt ob jetzt 04/20 oder 05/20 wäre aufgrund oben genannter Darstellung?

Danke für kurze Rückantwort und Ihnen einen schönen Abend.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.04.2020 | 22:21

Also wenn A B ins Gesicht schlägt, müssen die sich ja gegenüber gestanden haben - auch wenn ein Schal um war, kann der Täter ggf. Durch Merkmale erkannt worden sein - muss aber nicht nicht. Mehr kann man jedoch nur über die Strafakte selber erfahren. Daher wäre eine Akteneinsichtnahme notwendig, bevor eine Verteidigungsstrategie gemacht werden kann. Ob Mai oder April ist übrigens nicht wirklich relevant - die letzte Tat ist zu lange her.

Bewertung des Fragestellers 26.04.2020 | 20:21

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Stellungnahme vom Anwalt:

Vielen Dank!

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.04.2020
5/5,0

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ANTWORT VON

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