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Strafttat: Anstiftung


| 10.01.2018 20:24 |
Preis: 45,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Zusammenfassung: Strafbarkeit des Anstifters bei Exzess des Haupttäters.


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Fall wird angenommen:

A stiftet B an, dass er einen Diebstahl alleine begehen soll.

A hat den Diebstahl genau geplant und hat für sich
ausgeschlossen, dass B eine Koerperverletzung beim Diebstahl machen könnte .

A kennt B und geht davon aus, dass B eine Koerperverletzung nie machen wuerde.

Während des Diebstahls begeht B jedoch von sich aus eine Koerperverletzung.

Hat A eine Schuld an der Körperverletzung ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst einmal kann es sich bei der Tat von B auch um einen Raub oder eine räuberische Erpressung handeln, oder aber um einen räuberischen Diebstahl nach § 252 StGB wenn der Täter Gewalt einsetzt um sich in Besitz der Beute zu erhalten.
Als Anstifter nach § 26 StGB haftet nur wer den Täter zu einer Haupttat bestimmt. Für einen Exzess des Haupttäters haftet der Anstifter nicht. Geht es um eine Erfolgsqualifikation, zB. ein besonders schwerer Fall des Diebstahls nach § 243 StGB haftet der Anstifter nur wenn ihm im Hinblick auf die Qualifikation mindestens Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann (§§ 11 II, 18 StGB).

Wenn nach der festen Vorstellung von A der B nur einen einfachen Diebstahl begehen wird, kann man A nicht für eine Körperverletzung oder andere Delikte heranziehen die B noch begeht. Hier hätte sich A also keiner Körperverletzung schuldig gemacht.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 10.01.2018 | 22:11


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