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Straftat/Nachbarin

21.04.2020 16:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich melde mich bezüglich einer Straftat einer Nachbarin. Diese wohnt ein Stockwerk unter mir und hat zwei Pakete für mich angenommen. Ich habe zwei Wochen lang versucht diese Pakete zu bekommen, aber ich traf die Nachbarin nie an. Ich legte ihr einen Zettel in den Briefkasten mit der Frage, wann ich meine Pakete abholen könnte bzw. dass sie die Pakete auch gern vor meiner Tür ablegen kann. Zwei Tage darauf traf ich meine Nachbarin persönlich im Hausflur und fragte sie, ob sie den Zettel gelesen hat, weil ich meine Pakete benötige. Sie beschuldigte mich, diese nie abgeholt zu haben, sie beschimpfte und beleidigte mich. Sie sagte, sie habe mir auch einen Zettel hinterlassen, den solle ich bitte erst lesen, dann würde sie mir die Pakete aushändigen. In diesem Brief standen weitere Beleidigungen und unbegründete Vorwürfe. Daraufhin bat ich meinen Lebensgefährten mich zu begleiten bei meiner Nachbarin zu klingeln und ein letztes mal nach den Paketen zu fragen. Die Nachbarin öffnete die Tür, statt zuzuhören beschuldigte und beleidigte sie wieder und gab die Pakete nicht raus. Mein Lebensgefährte rief daraufhin die Polizei, die sagte, wir sollen online Anzeige erstatten. Daraufhin tätigte die Nachbarin eine widersprüchliche Aussage und sagte, sie habe die Pakete zurück geschickt, konnte aber keine Rücksendequitting der Post vorzeigen. Daraufhin verließen mein Partner und ich das Treppenhaus und gingen zurück in meine Wohnung, um den Fall der Vermieterin zu melden. Am nächsten Tag stellte sich nach meiner Recherche heraus, dass sie die Pakete geöffnet hat und zurück geschickt hat, 2.5 Stunden nachdem ich sie gebeten habe mir die Pakete auszuhändigen. Daraufhin schrieb ich ihr einen Zettel mit den Infos, die ich herausgefunden habe und habe ihr gesagt, dass ich von einer Anzeige absehe, aber sollte es nochmal passieren, ich rechtliche Schritte einleite. Diese Nachbarin hat mich nun angezeigt wegen Nötigung, Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruch. Mein Partner wurde von der Polizei gebeten, Stellung zu nehmen. Hierzu würde ich gerne einmal juristischen Rat in Anspruch nehmen, wie man sich korrekt verhält. Vielen Dank und herzliche Grüße, Helen Woltering

21.04.2020 | 17:15

Antwort

von


(299)
Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sollten gegen Ihre Nachbarin Strafantrag wegen Beleidigung und aller sonst in Betracht kommenden Straftaten stellen. Die Anzeige können Sie tatsächlich über das Internet stellen. Den Brief der Nachbarin können Sie zu den Akten einsenden, sobald Sie die polizeiliche Vorgangsnummer und die Adresse der zuständigen Polizeidienststelle haben.

Ihr Partner sollte eine Zeugenaussage machen, in der er den Vorgang genau schildert.

Da es bis zu einem möglichen Gerichtsverfahren lange dauern kann, sollten Sie und Ihr Partner sich ein Gedächtnisprotokoll machen, indem Sie und Ihr Partner den Sachverhalt möglichst detailliert aufschreiben, damit Sie bis zu einem möglichen Gerichtsverfahren nichts vergessen.

Sinnvoll wäre auch, den Brief der Nachbarin zu kopieren, bevor Sie das Original an die Polizei senden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard Müller

ANTWORT VON

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