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Straftat

17.04.2010 15:47 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Sehr geehrte Damen, und Herren,

ich hatte bis 01/2010 zwei Jahre Bewährung die zu diesem Datum abgelaufen ist,nun meine frage dazu ich habe Post bekommen von der Polizei und ich werde Beschuldigt im Oktober 2009 eine Straftat wegen Betrug begangen zu haben. Was ich aber nicht getan habe wie wird es nun weiter gehen die Post habe ich erst diese Woche bekommen und meine Bewährungszeit ist schon lange abgelaufen hat das jetzt irgendwelche Auswirkungen darauf obwohl ich es nicht war?
Und kommt es zur Verhandlung muss ich ins Gefängnis und kann es nicht anders geklärt werden? Ich habe 2 Kinder und ansonsten läuft alles ganz gut.
Wegen Betrug wurde ich Verurteilt.

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Ich gehe davon aus, dass Sie einen Anhörungsbogen als Beschuldigter bekommen haben. Sie sind nicht verpflichtet, Angaben zur Tat bzw. zum Sachverhalt zu machen, da Sie sich als Beschuldigter nicht selbst belasten müssen. Um einen Einblick darüber zu erhalten, was Ihnen genau vorgeworfen wird, rate ich Ihnen, bereits jetzt über einen Strafverteidiger Akteneinsicht nehmen zu lassen. Erst wenn der Akteninhalt bekannt ist, kann entschieden werden, ob gegenüber den Ermittlungsbehörden eine Stellungnahme abgegeben werden sollte oder nicht.

Das Strafmaß einer Tat nach § 263 StGB (Betrug) beträgt Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahre oder Geldstrafe. Es ist daher grundsätzlich möglich, dass Sie zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden. Dies ist aber eine Frage der Strafzumessung, die sich nach § 46 StGB beurteilt. Hier werden z.B. die Beweggründe und die Gesinnung des Täters, die Auswirkungen der Tag, das Verhalten des Täters nach der Tat und auch das Vorleben des Täters zugrunde gelegt. Die Vorverurteilung wegen Betrugs kann sich bei einer Verurteilung negativ auf die Strafzumessung auswirken, da insbesondere einschlägige Vorstrafen zu Lasten des Täters berücksichtigt werden, § 46 II StGB . Dies wird aber nur dann relevant, wenn es tatsächlich zu einer Verurteilung kommen sollte. Es kann durchaus sein, dass das Ermittlungsverfahren gegen Sie eingestellt wird. In diesem Falle würde es dann nicht zu einer Verhandlung vor Gericht kommen.

Ohne Kenntnis des Inhalts der Ermittlungsakte kann jedoch nicht seriös vorhergesagt werden, ob man Ihnen die Tat nachweisen kann und wenn ja, welche Strafe Sie zu erwarten haben. Daher rate ich Ihnen dringend, einen Kollegen vor Ort mit Ihrer Strafverteidigung zu beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort zunächst weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)
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Bitte beachten Sie, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine ganz andere rechtliche Bewertung ergeben.


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