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Strafsache wg. Trunkenheit im Verkehr-Rechtsbeistand erforderlich

19.06.2010 19:31 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Einsatz nur 20.- weil ich nicht nur eine Antwort benötige, sondern gleich einen Rechtsanwalt, dessen Fachgebiet Verkehrsrecht ist und mich vertreten möchte (Raum WI)

Ich habe folgendes Problem:
Mir wurde eine Anklageschrift zugestellt, in der ich wegen "Trunkenheit im Verkehr" angeklagt werde. Ich wurde am 24.03.10 auf der BAB A3 von einer Zivilstreife angehalten, ein daraufhin
durchgeführter Drogentest fiel positiv aus, es wurden Cannabis, sowie Amphetamin festgestellt.
Die konkreten Analysewerte werden nicht genannt.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich zum "Tatzeitpunkt" bereits meinen FS Klasse III verloren hatte,
dieser war mir im Dez. 09 von den Behörden abgenommen worden, nachdem ich im Juli 2009 ebenfalls bei einer Verkehrskontrolle in FFM positiv auf die Wirkstoffe Cannabis und Amphetamin
getestet wurde.
Nach meiner eigenen Einschätzung hatte zum Fahrzeitpunkt die "berauschende Wirkung" bereits
aufgehört, ebenfalls hat die Ärztin, die am 24.03. die Blutentnahme durchgeführt mir attestiert, dass
mein Reaktionsvermögen bei den ihrerseits mit mir durchgeführten Tests keine Anhaltspunkte dafür bietet, dass ich noch unter Einfluss von BTM stand.
Schätze, Akteneinsicht ist unverzichtbar um sich ein Bild von meinen Straftaten zu machen.....

Lange Rede, kurzer Sinn, konkret wirft man mir vor:

"Vergehen, strafbar nach:"
§§<a href="http://dejure.org/gesetze/StVG/2.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 2 StVG: Fahrerlaubnis und Führerschein">2</a>,21 Abs. 1, Nr.1 des Straßenverkehrsgesetzes
§316 Abs. 1 und Abs. 2 STGB
§ 52 STGB
§§ 69,69a STGB

Erwähnt wird zudem, dass die "Schwere des Vergehens" einen Verteidiger zwingend erfordert, ich soll mitteilen, ob ich bereits einen Rechtsanwalt in der Angelegenheit beauftragt habe, ansonsten würde mir von Amts wegen einer zugewiesen.
"Gem. §142 STPO soll ein Rechtsanwalt aus dem hiesigen Bezirk zum Verteidiger bestellt werden"
(D.h. Raum Wiesbaden)
Deswegen auch hier nur ein kleiner Einsatz, da sich dieser Eintrag sozusagen als Angebot, mich zu vertreten, versteht. Wenn also ein Jurist aus dem Raum WI meinen Eintrag liest, dessen Schwerpunkt
Verkehrsrecht ist, bitte ich um entspr. Feedback.
Offen gestanden denke ich schon über Suizid nach, denn zu allem Unglück habe ich auch noch eine Bewährung laufen, 21 Monate auf 3 Jahre, wg. Verstoß geg. BTMG, Urteil vom 15.05.09.
Wenn hier schon von "schwerwiegender Tat" die Rede ist, kann es doch sein, dass man mir einfach die Bewährung widerruft, dann ist meine Existenz ohnehin ruiniert, denn wenn ich knapp 2 Jahre ins
Gefängnis wandere, ist es mit meinem beruflichen Werdegang schon aussichtslos und ein Leben als
Hartz IV- Empfänger käme für mich nicht in Frage!
Sofern Sie also diesen Text lesen und evtl. noch Chancen sehen mir den Absturz auf das unterste so-
ziale Niveau zu ersparen, bitte ich Sie, mich zu kontaktieren.
Ich kann abschließend sagen, immerhin fahre ich seit Erlangung der Fahrerlaubnis, Aug.1991 ohne selbstverschuldeten Unfall auf SF Klasse 18, soll aber dafür dass ich einige Stunden vor Fahrtantritt
wirklich geringe Mengen der o.g. Wirkstoffe konsumiert habe den vollen Preis zahlen.
Letztendlich liegt das sicher daran, dass hier keine verbindlichen Grenzwerte wie bei Alkohol existie-
ren, sondern viel eher eine 0,0%o-Grenze. Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun???
Ich bedanke mich schon vorab für Ihre Reaktion auf meinen Eintrag.
<!--dejureok-->

Guten Tag!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Während sich in Ihrem Fall wohl über eine Verurteilung nach <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/316.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 316 StGB: Trunkenheit im Verkehr">§ 316 StGB</a> trefflich streiten lassen dürfte, da es - wie Sie selbst zutreffend sagen - keine starren Grenzwerte gibt, scheint eine Verurteilung wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wohl weitestgehend vorprogrammiert zu sein. Im Falle einer Verurteilung ist auch ein Widerruf der Bewährung nicht ganz fern liegend. Aus diesem Grund soll Ihnen wohl auch ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden.

Ich übernehme bundesweit Verteidigungen in verkehrsrechtlichen Strafsachen. Sie finden Informationen rund um meine Tätigkeit, besonders im Bereich Trunkenheit im Verkehr und bei BtM-Fahrten, unter www.alkoholfahrt.com.

In begrenztem Umfang übernehme ich auch Pflichtverteidigungen. Wenn Sie wünschen, kann ich auch Ihren Fall übernehmen und werde mich nach Akteneinsicht um eine Bestellung als Pflichtverteidiger in Ihrem Fall bemühen. Sie können sich diesbezüglich gerne am Montag telefonisch an mich wenden.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

<!--dejureok-->

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