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Strafsache

09.07.2015 21:21 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


22:24

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich habe im April diesen Jahres in einem Parkhaus in München geparkt ich selbst fahre einen BMW. Beim aussteigen aus meinem Auto musste ich feststellen das an dem BMW X3 eines mir unbekannten der Beifahrer Spiegel fehlte ich dachte mir na nun was ist das ich ging zu diesem Spiegel fasste ihn an und schaute nach was damit ist ich dachte mir nichts weiter dabei ging um das Auto herum weil sich dort der Ausgang befand und musste die Feststellung machen, das der linke Spiegel ebenfalls fehlte. An dieser Seite sah ich nur ein Kabel herunter hängen ich fasste auch diesen Spiegel an und das Kabel und dachte mir hier wurden wohl die Spiegel gestohlen mir kommt das sehr seltsam vor ich wollte es auch der Parkaufsich melden. In beiden fällen insoweit ich mich richtig erinnern kann habe ich das Spiegel Gehäuse berührt. Da die Parkaufsicht nicht vor Ort in ihrem Häuschen saß habe ich dem weiter keine Beachtung geschenkt. Ich machte mir nur Gedanken das nicht auch an meinem Auto Spiegel entwendet werden oder irgendwelche Fahrzeugteile als ich zurückkam an mein Auto musste ich weiter feststellen das an dem BMW nach wie vor die Spiel fehlten ich dachte mir insoweit nichts und fuhr nach Hause. Ich habe dann in dieser Woche einen Anruf von der Polizei bekommen ich müsste mich auf der Polizei melden und wegen einer Vernehmung . Heute war ich bei der Polizei und dort eröffnet man mir das ich Beschuldigter bin in einem Strafverfahren und mir unterstellt wird ich hätte diese beiden Spiele dieses BMW ist gestohlen . Weil meine Fingerabdrücke auf dem Spiegel Außen Gehäuse gefunden wurde. Ich schilderte den Polizisten den Vorgang wir sich im Parkhaus zugetragen hat ich habe ihm gesagt das ich diese Spiegelgläser nicht gestohlen habe weil ich für diese Spiegelgläser auch überhaupt keine Verwendung habe und ich noch nie in meinem Leben Fahrzeugteile geklaut habe leider muss ich an dieser Stelle sagen dass ich vorbestraft bin wegen Eigentumsdelikte aber ich habe diese Ich schilderte den Polizisten den Vorgang wir sich im Parkhaus zugetragen hat ich habe ihm gesagt das ich diese Spiegelgläser nicht gestohlen habe weil ich für diese Spiegelgläser auch überhaupt keine Verwendung habe und ich noch nie in meinem Leben Fahrzeugteile geklaut habe leider muss ich an dieser Stelle sagen dass ich vorbestraft bin wegen Eigentumsdelikte aber ich habe diese diese Spiegel nicht gestohlen. Es war dumm von mir als vorbestrafter so etwas zu berühren doch ich dachte mir wirklich nichts dabei Jetzt habe ich Angst dass sie vor Gericht kommen und dort unschuldig verurteilt werde weil noch meine Fingerabdrücke an diesem Fahrzeug gefunden hat und ich vorbestraft bin ich war es aber nicht . Ich habe eine Familie und eine zwölf Monate alte Tochter ich habe Angst dass man mich nun ins Gefängnis sperrt ich habe eine Bewährungsstrafe bekommen vor kurzem die Tat ist aber vor dieser Bewährungsstrafe passiert. Ich bitte Sie um einen Rat was ich nun machen kann ich habe einfach nur Angst unschuldig verurteilt zu werden.

09.07.2015 | 21:47

Antwort

von


(75)
Heßstraße 90
80797 München
Tel: 089 / 12 66 73 0
Web: http://www.strafverteidiger-grasel.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

in der Tat war es sicherlich keine gute Idee, die Spiegelgehäuse anzufassen. Nichts desto trotz ist dies allein nicht strafbar. Auf Grund Ihrer Fingerabdrücke an den Spiegelgehäusen besteht jedoch zumindest der Anfangsverdacht einer Straftat, so dass die Polizei entsprechende Ermittlungen gegen Sie eingeleitet hat.

Ich kann Ihnen nur dringend anraten, über einen Rechtsanwalt Akteneinsicht zu nehmen und anschließend die weitere Verteidigungsstrategie zu besprechen. Nur so kann eine effektive Verteidigung gewährleistet werden.

Evtl. kann anhand von Videoaufzeichnungen des Parkhauses eine weitere Sachaufklärung erreicht werden.

Auf Grund der Tatsache, dass Sie wegen eines Eigentumsdeliktes vorbestraft sind und hierfür sogar eine Freiheitsstrafe (zur Bewährung) verhängt wurde, sollten Sie den gegenständlichen Tatvorwurf durchaus ernst nehmen. Da die Tat vor der Verhängung der Bewährungsstrafe begangen wurde, wäre hier im Falle einer Verurteilung eine sogenannte Gesamtstrafe zu bilden. Allerdings sollte hier unbedingt versucht werden, eine Verurteilung gänzlich zu verhindern.

Fazit: nehmen Sie Kontakt zu einem Strafverteidiger auf. Dieser kann sie dann nach entsprechender Akteneinsicht beraten und Ihre Verteidigung übernehmen. Gerne stehe ich Ihnen hierfür zur Verfügung. Meine Kontaktdaten entnehmen Sie bitte meinem Profil.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Grasel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Mathias Grasel
Fachanwalt für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 09.07.2015 | 21:58

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Grasel,


soll das heißen das meine Bewährung wiederrufen werden kann? Aufzeichnungen gibt es nicht es sind alleine meine Fingerabdrücke. Die Bewährung habe ich bekommen aus einer Straftat von 2012 hier im April 12 Monate auf Bewährung. Seid 2012 habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen, weil ich mein Leben für meine Kinder ändern will und habe. Ich würde niemals für zwei Autospiegel meine Zukunft reskieren und schon garnicht meine Familie.

Wenn ich heute als Vorbetrafter in eine solch blöde Lage komme, das ich was anfasse was sich dann als Straftat herausstellt müsste man mich für alles Verantwortlich machen.

Vorbestrafter ----- berührt einen Tatort oder Gegenstand-------wer soll es sonst gewesen sein????? Verurteilt fertig!

Mit freundlichen Grüssrn

R.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.07.2015 | 22:24

Ein Bewährungswiderruf steht hier nicht im Raum, da die Verurteilung hier erst nach der angeblichen neuen Tat im Parkhaus erfolgte. Es kommt aber eine Erhöhung der verhängten Strafe in Betracht. Dies gilt es zu verhindern.

Sicherlich ist die Kausalkette "Vorbestrafter ----- berührt einen Tatort oder Gegenstand-------wer soll es sonst gewesen sein????? Verurteilt fertig!" nicht zwingend, aber für einen Anfangsverdacht reicht es nunmal leider. Diesen gilt es nun durch geeignete Argumentation auszuräumen und das Ermittlungsverfahren einer Einstellung zuzuführen.

Ich sehe hier gute Chancen eine Einstellung erreichen zu können, erst recht, wenn es außer ihren Fingerabdrücken keine weiteren Beweismittel gibt. Dies könnte gegenüber der Staatsanwaltschaft im Rahmen einer schriftlichen Stellungnahme aufgezeigt werden.

ANTWORT VON

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