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Strafrechtsvergleich Malta Deutschland

25.09.2013 18:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


20:23

Zusammenfassung:

Strafrecht in Malta - andere Länder, andere Prozessordnung.

Nur aus theoretischem Interesse eines Laien:
Sachverhalt: Es geht um den Vorwurf der Bedrohung (bei einer Sportveranstaltung soll der Beklagte A dem Kläger B aus einer Entfernung von mehreren Metern mit einer Handbewegung eine Bedrohung signalisiert haben – Finger am Hals entlang).
Dieser Sachverhalt wurde vor einem maltesischen Gericht so verhandelt. Der Kläger konnte keinen Zeugen und auch keine weiteren Beweise (evidence) nennen. Der Kläger selbst ist rechtskräftig verurteilt (Prostitution) die Annahme der Anzeige wurde von der ersten Polizeidienststelle zunächst abgelehnt. Der Beklagte, seinerseits ohne jede Vorstrafe, hatte während der Verhandlung die Aussage verweigert.
Dem Beklagten ging nur die Vorladung zu mit Datum des angeblichen Tatzeitpunkts und dem Hinweis auf „Bedrohung" unter Nennung eines Paragraphen. Keine weitere Schilderung, so dass sich der Beklagte nicht auf den Prozess adäquat vorbereiten, also zum Beispiel keine Zeugen bestellen konnte. Der Beklagte wurde für schuldig befunden.
Meine Frage nun (und vor dem Hintergrund eines gemeinsamen Europas): Wäre vor deutschen Gerichten der Fall genauso ausgegangen?

25.09.2013 | 19:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:





Frage 1:
"Wäre vor deutschen Gerichten der Fall genauso ausgegangen?"




Nein, sicher nicht.


Das Ermittlungsverfahren wäre anhand der geschilderten Faktenlage entweder eingestellt worden oder es hätte in der Hauptverhandlung einen Freispruch gegeben.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Raphael Fork

Rückfrage vom Fragesteller 25.09.2013 | 20:15

Vielen Dank! Wäre es in Deutschland überhaupt denkbar, dass ein Beklagter ohne jede Kenntnis des Sachverhalts, nur in Kenntnis einer allgemeinen Beschreibung ("Bedrohung") mit Nennung eines Paragraphen, vorgeladen werden kann? Dann bestünde doch keinerlei Möglichkeit einer Vorbereitung (Zeugen, etc.)

(Und eigentlich fragt man sich auch, ob das nicht auch gegen Europäisches Recht verstößt)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.09.2013 | 20:23

Nachfrage 1:
"Wäre es in Deutschland überhaupt denkbar, dass ein Beklagter ohne jede Kenntnis des Sachverhalts, nur in Kenntnis einer allgemeinen Beschreibung ("Bedrohung") mit Nennung eines Paragraphen, vorgeladen werden kann?"



Das ist nicht nur denkbar, sondern tatsächlich gängige Praxis. Die Vorladung zur polizeilichen Beschuldigtenvernehmung enthält regelmäßig keine Einzelheiten zum Tatvorwurf.




Nachfrage 2:
"Dann bestünde doch keinerlei Möglichkeit einer Vorbereitung (Zeugen, etc.)"


Die beste Vorbeitung ist in immer die Konsultation eines Rechtsanwalts. Denn dieser wird den Beschuldigten über seine Rechte und Pflichten aufklären, sodass diesem keinerlei Rechtsnachzteile entstehen können.

Zudem bekommt auch nur ein Rechtsanwalt im Strafverfahren vollständige Akteneinsicht, § 147 StPO .

Diese vollständige Akteneinsicht ist zwingend notwendig für die weitere Vorbereitung des Verfahrens.

ANTWORT VON

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