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Strafrecht / Schulrecht

| 03.07.2011 13:12 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


14:19
Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

folgende Fragestellung:
eine Schülerin auf einem Gymnasium emailt hin und her mit einem Lehrer. Der Lehrer lässt durchblicken, dass er sich mehr vorstellen könnte als eine reine Freundschaft. Die Schülerin hatte keinen Unterricht mehr bei dem Lehrer und verließ wenige Wochen später mit dem Abitur die Schule. Die Schülerin war zu diesem Zeitpunkt bereits 19 oder 20 Jahre alt. Kann dem Lehrer daraus noch ein Strick gedreht werden? Es kam nie zu einem Treffen oder körperlichem Kontakt in irgendeiner Form.

Vielen Dank für Ihre Bearbeitung
03.07.2011 | 13:21

Antwort

von


(2309)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

in strafrechtlicher Hinsicht braucht der Lehrer keine Konsequenzen zu fürchten, sofern die Notengebung oder Ähnliches nicht dadurch beeinflusst gewesen ist.
Auch da es zu keinen körperlichen Kontakten gekommen ist, ist hierfür für strafrechtliche Gesichtspunkte kein Raum (§ 174 StGB), auch sofern keine Drohungen oder versuchte Nötigungen in dem E-Mail Schriftverkehr ausgesprochen worden sind.

Es kann aber zu disziplinarischen Konsequenzen führen aus dem Beamtenrecht. Da es aber zu keinem Kontakt gekommen ist, wäre hierbei maximal eine Abmahnung zu befürchten, aber keine ernsthaften Konsequenzen.


Nachfrage vom Fragesteller 03.07.2011 | 13:46

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre Antwort. Es wurden definitiv weder Drohungen noch Nötigungen ausgesprochen. Ein gewisses Interesse bestand auf beiden Seiten. Spielt es eine Rolle, dass der Lehrer nachweislich den Kontakt abgebrochen hat, die Emails mittlerweile über ein Jahr alt sind und ob der Lehrer mitteilte, dass er sich eine Affäre vorstellen könnte, d.h. spielt es eine Rolle wie "offensichtlich" in eine Richtung diese Mails gingen? Wie gesagt, Lehrer brach endgültig und nachweislich Kontakt ab, es erfolgte definitiv NIE irgendein Treffen oder ein Austausch von erotischem Material via Internet

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.07.2011 | 14:19

Sehr geehrter Fragesteller,

auch nach diesem Sachverhalt wird es definitiv keine strafrechtlichen Konsequenzen geben.

Im Rahmen des Beamtenrechts spielt es aber eine Rolle, dass der Lehrer den Kontakt abbrach. Dies würde positiv bewertet werden und auch der Umstand dass gegenseitiges Interesse bestand und nicht nur einseitig vom Lehrer.
Hinsichtlich des genauen anderen Inhalts der Mail und wie offensichtlich etwas geschrieben worden ist, ist natürlich immer einzelfallsbezogen.
Aber da sich niemals getroffen worden ist und auch sonst kein erotischer Austausch erfolgte, braucht sich der Lehrer keine Sorgen machen, sofern dies nicht noch einmal vorkommt.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie mich bitte direkt per E -Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage zulässt, ich Ihnen aber auch weiterhin gern zur Verfügung stehen möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.07.2011 | 14:35

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