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Strafmaß bei Betrug

01.05.2005 16:42 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

man wirft mir vor 39 Postpakete unterschlagen zu haben bzw nach der Einlieferung diese wieder irgendwie in meinen Besitz gebracht zu haben und somit die Post um ca 20 000 Euro betrogen habe indem ich Ersatzansprüche bekommen habe.
Mit welcher Strafe muss man in solch einem Fall rechnen?
Die Adressen der EMpfänger sind wohl in allen Fällen unbekannt und ich kann durch einen Wasserschaden nicht beweisen das ich die angegebenen Waren besaß bzw. die Leute bei mir bestellten.
Geld ist meist in Br geflossen so dass ich auch da keinerlei Beweise erbringen kann.
Schlechte Situation für mich!!!
Sieht also alles für den Staatsanwalt fingiert aus.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Betrug wird gem. § 263 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. In besonders schweren Fällen, die u.a. vorliegen können, wenn ein Vermögensverlust größeren Ausmaßes verursacht wurde, kann die Tat mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft werden.

Bei der Strafzumessung ist aber nicht nur die Schwere der Tat, sondern auch die Höhe des entstandenen Schadens zu berücksichtigen. Sind Sie bislang also nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten, und hält sich der Vermögensschaden in kleinem Rahmen, werden Sie nur eine Geldstrafe bzw. Freiheitsstrafe auf Bewährung zu erwarten haben, wenn man Ihnen die Taten nachweisen kann.

Sie sollten aber unbedingt einen Strafverteidiger mit der Vertretung Ihrer Interessen beauftragen, um Akteneinsicht zu erhalten und Sie möglichst effektiv zu verteidigen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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