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Straffrecht

21.10.2012 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Gregor Steenberg, LL.M.


Mein mann hat ein Problem mit einer Autovermietung.
Fr. und Sa. Nachts hat diese jeweils 2 Maenner zu uns nachhazuse geschickt. Die haben dann klingelsturm bei uns gemacht und mich ausfragen wollen. Sahen aus wie russische Eintr.eiber aus dem Film.
ALs ich Polizei rufen wollte sind sie abgehauen.
Heut früh wieder aufgetaucht. Da hab ich die Polizei angerufen und die sind gekopmmen.
Ich wolte diese Typen anzeigen. Aber ide Polizei hat gesagt : machen wir nicht.

Gegen welches Vergehen kann ich Anzeige erstatten

Was kann ich jetzt tun, wenn ich Anzeige erstatten will, und Polizei sich weigert?

Eingrenzung vom Fragesteller
21.10.2012 | 16:36

Guten Tag,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung der von Ihnen eingestellten Informationen und des ausgelobten Betrags. Bitte beachten Sie allerdings, dass ich hier nur eine erste Einschätzung geben kann, welche keinesfalls eine anwaltliche Beratung ersetzen kann.

Zunächst stellt sich die Frage, was genau für ein Problem mit der Autovermietung vorliegt. Aber ganz egal, was die Autovermietung gegen Ihren Mann in der Hand haben sollte, so ist es verboten Geld zum Beispiel in Selbstjustiz einzutreiben. Zwangsmaßnahmen obliegen lediglich der Staatsgewalt und werden bei der "Geldeintreibung" hauptsächlich durch Gerichtsvollzieher durchgeführt, soweit ein vollstreckbarer (gerichtlicher) Titel vorliegt.

Insoweit ist es schlicht verboten, wenn hier Druck gegen Ihren Mann, bzw. gegen Sie, aufgebaut wird.

Die Auskunft der Polizisten, dass diese keine Anzeigen annehmen stimmt ebenfalls nicht. Die Polizei ist zur Annahme von Anzeigen verpflichtet. Hier stehen ggf. Straftaten wie Nötigung, Bedrohung, Hausfriedensbruch und ggf. Nachstellung im Raum. Das Verhalten der Polizisten war nicht korrekt. Sie hätten Ihre Anzeige aufnehmen müssen. Ggf. können Sie disziplinarisch gegen die Polizisten vorgehen (auch wenn Ihnen dies persönlich nicht weiterhilft).

Ich würde Ihnen nunmehr empfehlen entweder nochmals zur Polizei zu gehen oder eine schriftliche Anzeige gegenüber der Staatsanwaltschaft einzureichen. Wenn Sie dazu Hilfe benötigen, so sollten Sie einen Anwalt aufsuchen, der Ihnen auch die Erstattung der Anzeige abnehmen kann.

Ich hoffe Ihnen somit geholfen zu haben und wünsche Ihnen und Ihrem Mann nun einen angenehmen Sonntag Nachmittag.

Es grüßt Sie freundlich

Jan Gregor Steenberg (LL.M.)

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