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Strafe bei Urkundenfälschung

08.01.2015 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Monika Jakob


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe für eine Freund eine Bewerbung in unserem Betrieb abgegeben. Da er mich täglich über den Stand der Dinge genervt hat, habe ich ihm eine gefälschten Brief der Firma geschickt. Damit er mir endlich nicht mehr auf die Nerven geht. Allerdings ist der Freund dann zur Firma gegangen und hat nachgefragt wann die Einstellung stattfindet. Die Firma wusste von nichts. Nach Vorlage des Schreibens wurde er dann von der Polizei als Beschuldigter vorgeladen.
Welche Strafe bekomme ich (nicht vorbestraft) wenn ich bei der Polizei ein Geständnis abgebe das ich es gewesen bin, der dieses Schreiben gesendet hat.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine exakte Angabe darüber, welche Strafe Sie erwartet, kann nicht getroffen werden. Da dies allein im Ermessen des Gerichts steht.

Allerdings kann Ihnen ein Richtwert mitgeteilt werden.

Für eine "einfache" Urkundenfälschung kann man mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.

Dies bemisst sich in erster Linie am Tatverhalten.
Nach Ihren Angaben sollte jedoch kein Schaden entstanden sein oder dieser eher gering sein.
Es ist also nach Ihren Angaben nicht von einem besonders schwerem Fall auszugehen, der die Strafe gegebenenfalls erhöht.

Ein von Ihnen beabsichtigtes Geständnis kann die Strafe tatsächlich mindern. Eine Gewähr hierfür besteht indes nicht. Die Bereitschaft die eigene Schuld und das eigene Fehlverhalten einzusehen, wird jedoch in der Regel als positiv gewertet und wirkt sich daher auch positiv auf die Strafzumessung aus.
Ebenso kann sich Ihr bisheriges strafrechtliches Verhalten auf die Strafzumessung auswirken.
Da Sie mitteilten, Sie seien bislang nicht vorbestraft, wird Ihnen sicherlich auch dies zu Gute gehalten werden.

Das Gericht wird sämtliche Umstände der Tat und Ihres Verhaltens abwägen und danach eine angemessene Strafe festlegen.

Ärgerlich wird dies in erster Linie für Ihren Freund sein, der sich bereits auf die Anstellung freute.Nach Ihren Angaben zu urteilen, sind jedoch keine (größeren) Schäden entstanden, sodass davon auszugehen ist, dass sich die Strafe im unteren Bereich der Strafbemessungsgrenze ansiedeln wird. Eine feste Größe kann hierfür jedoch nicht genannt werden. Auch sind die hier getroffenen Aussagen nur aufgrund Ihrer Angaben erfolgt. Sollten weitere Umstände hinzutreten, kann sich die Strafe entsprechend auch erhöhen.

Die Höhe der Geldstrafe bemisst sich sodann anhand des Ihnen zur Verfügung stehenden Vermögens, insbesondere auch am monatlichen Einkommen, siehe auch § 40 StGB.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Jakob
Rechtsanwältin

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