Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Strafe Urkundenfälschung

| 18.01.2017 18:16 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


09:21
Ich habe mich mit gefälschten Unterlagen (Diplomzeugnis, mehrere Arbeitszeugnisse) bei einem neuen Arbeitgeber beworben. Beim Fälschen der Urkunden habe ich mir viel Mühe gegeben (Stempel der Universität im Ausland nachgemacht, Unterschriften wurden von einem Kalligraphen nachgeahmt). Mit anderen Worten: ich habe erhebliche kriminelle Energie an den Tag gelegt.

Hierzu habe ich folgende Fragen:
1) Welche Strafe droht mir? Kann ich mit einer Geldstrafe davonkommen (ungefähre Höhe?) oder könnte es zu einer Gefängnisstrafe kommen? Ich bin nicht vorbestraft/habe bisher keinerlei Straftaten begangen.
2) Kann die Polizei/Staatsanwaltschaft/irgendwer meinen aktuellen Arbeitgeber über den Betrug informieren? Bzw. ist es vorstellbar, dass die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen mit meinem aktuellen Arbeitgeber Kontakt aufnimmt?
18.01.2017 | 19:15

Antwort

von


(2123)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Zu Ihren Fragen:

1) Welche Strafe droht mir? Kann ich mit einer Geldstrafe davonkommen (ungefähre Höhe?) oder könnte es zu einer Gefängnisstrafe kommen? Ich bin nicht vorbestraft/habe bisher keinerlei Straftaten begangen.

Mit einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung brauchen Sie nicht zu rechnen. Ich gehe von einer Geldstrafe zwischen 50 Tagessätzen (1 Tagessatz ist Ihr monatliches Netto-Einkommen geteilt durch 30) oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr auf Bewährung.

2) Kann die Polizei/Staatsanwaltschaft/irgendwer meinen aktuellen Arbeitgeber über den Betrug informieren? Bzw. ist es vorstellbar, dass die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen mit meinem aktuellen Arbeitgeber Kontakt aufnimmt?

Das ist durchaus möglich. Es empfiehlt sich allerdings, dass wenn es bereits aufgeflogen sein sollte, mit der Polizei in der Form zusammen zu arbeiten, dass diese gar nicht erst in Versuchung kommt, durch Ihren Arbeitgeber Informationen zu erlangen, sondern, dass Sie diese Informationen geben.

In erster Linie würde ich allerdings Akteneinsicht nehmen, sonst auch durch einen Rechtsanwalt (Gebühren liegen bei € 458,00 (RVG)), um die genaue Lage zu untersuchen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 19.01.2017 | 09:14

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für die Auskunft! Eine Rückfrage hätte ich noch: ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die Stelle auf die ich mich beworben habe in England ist. Dort ist auch der Sitz des Unternehmens und die Personalabteilung die meine Bewerbung bearbeitet. Ist unter Umständen also englisches Recht auf den Fall anzuwenden?

MFG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.01.2017 | 09:21

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Sie bei der Tat selbst in Deutschland gewesen sein sollten, ist auch deutsches Recht anzuwenden. Ein etwaiger Rechtsspruch wäre dann auch in England anerkannt und es würde zu keiner Doppeltbestrafung kommen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.01.2017 | 14:50

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Dr. Felix Hoffmeyer, LL.M. »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 19.01.2017
5/5,0

ANTWORT VON

(2123)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Jetzt Frage stellen