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Strafbefehl-fahrläsige Körperverletzung


06.02.2005 12:26 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Hallo,

Ende September habe ich einen Unfall verursacht. Vorfahrt missachtet, keine Ampel. Mottorradfahrer leicht verletzt, kein Krankenhausaufenthalt notwenidig.

In der schriftl. Anhörung habe ich mehr oder weniger den Umstand zugegeben. Schlechte Einsicht durch parkende Autos, keinerlei Signalfarben des Mottorradfahrers.

Ich habe bereits 10 Punkte wegen zu hoher Geschwindigkeit und Rotlichtmissachtung.

Ich habe nun eine Strafbefehl bekommen : 20 Tagessätze a 30€.

Meine Fragen :

1. Ist mit Zahlung durch mich der Vorgang abgeschlossen ?
2. Bin ich dann vorbestraft bzw. folgt eine Eintragung ins Führungszeugnis?
3. Erhalte ich weitere Punkte oder ein Fahrverbot? Lohnt sich in diesem Zusammenhang ein Einspruch, denn die Punkte verfallen allesamt am 23.08.05 ?
4. Ist die Strafe angemessen ?

Danke

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Zu Ihren Fragen:

Frage 1 und 3:
Ja, wobei Sie mit weiteren Punkten rechnen müssen.

Frage 2:
Man muß unterscheiden:
Vorbestraft im juristischen Sinne ist man schon, wenn man irgendwie strafrechtlich belangt wurde.

Zu unterscheiden ist davon nur, ab wann man sich als nicht vorbestraft bezeichnen darf. Dies ergibt sich aus §53 BZRG und ist grds. dann der Fall, wenn man zu einer Geldstrafe von weniger als 90 Tagessätzen verurteilt wurde bzw. wenn (bisher) keine Eintragung in das Führungszeugnis erfolgte.

Einen Eintrag im Bundeszentralregister zu haben bedeutet nicht zwingend, daß auch ein Eintrag in das Führungszeugnis erfolgen muß.

Folgende Verurteilungen werden nicht in das Führungszeugnis eingetragen:
Solche durch die auf eine Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen entscheiden wurde
oder solche, durch die eine Freiheitsstrafe oder eon Strafarrest von nicht mehr als 3 Monaten erkannt worden ist.

Hier erfolgt dann doch eine Eintragung,
wenn im Bundeszentralregister schon eine Strafe eingetragen ist .

Frage 4:
Die Strafe erscheint mir noch relativ niedrig. Wenn Sie meinen, daß die Strafe nicht gerechtfertigt ist, dann können Sie gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. Hier ist aber vorsicht geboten: Durch den Einspruch wird ein Strafverfahren eröffnet, indem Sie auch zu einer höheren Strafe verurteilt werden können.


Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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