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Strafbarkeit bei Besitz von 2,5kg Marihuana

21.11.2013 23:14 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Zusammenfassung: Mit 2,5kg Marihuana erwischt - Gefängnis?

Mein man wird verpfift von sein kolege . Bei eine haus dursuchung haben 1,45 Kg marihuana gefunden . Der kokege hat auch gesagt das ihm schon eimal oder zweimal verkauft hat ,es geht zusammen fur 2,5kilo marihuana . Mein man und ich mit zwei kinder (3 Und5jahre) kommen aus tschechien . In deutschland leben wir ab mai 2012 . Mein man hat arbeit gehabt seit was wir da sind . Niemals vorgestraft . In 3wochen nach kundigung ist es alles passiert . Jetzt sitzt in u haft , es besteht ein fluhgefahr . Kann er von u haft raus kommen? Und wie kann dann nach hoch die freiheitstrafe sein? Kann er auch eine bewahrung bekommen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen im Rahmen einer anwaltlichen Erstberatung unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Mindesteinsatzes gerne kurz beantworte.

Nach Ihrer Schilderung ist von einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz auszugehen. Entscheidend wird letztlich sein, in welcher Menge Drogen beschlagnahmt wurden, also wie hoch der THC-Gehalt der 2,5kg Marihuana ist. Es ist davon auszugehen, dass es sich hier um mehr als bloß ,,eine geringe Menge" handelt, insofern sieht das Gesetz gem. §29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG eine Mindestfreiheitsstrafe von 1 Jahr vor. Eine Bewährungsstrafe wäre in diesem Fall grundsätzlich möglich. Ohne Einblick in die Ermittlungsakte lässt sich aber nicht sagen, ob noch schwerwiegendere Delikte erfüllt sind.

Ob eine Entlassung aus der U-Haft im Bereich des Möglichen liegt, lässt sich ohne genaue Kenntnis aller Einzelheiten nicht feststellen. Die Höhe der zu erwartenden Strafe einerseits und soziale Bindungen des Beschuldigten andererseits sind wichtige Gesichtspunkte, welche bei der Beurteilung der Fluchtgefahr zu berücksichtigen sind. Allein die Tatsache, dass der Beschuldigte Tscheche ist, genügt nicht, um Fluchtgefahr zu begründen. Wenn der Beschuldigte einen festen Wohnsitz in Deutschland hat und seine Familie hier lebt und feste soziale Bindungen vorhanden sind, spricht dies gegen die Annahme von Fluchtgefahr. Aus der Ferne lässt sich das leider nicht abschließend beurteilen.

Ganz wichtig: Da sich der Beschuldigte in U-Haft befindet, hat er einen Anspruch auf einen Pflichtverteidiger! Darüber hinaus sollte der Beschuldigte ohne Verteidiger keine Angaben zur Sache machen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner ersten Einschätzung weiterhelfen. Bei Unklarheiten besteht selbstverständlich die Möglichkeit eine Nachfrage zu stellen.


Freundliche Grüße aus Berlin-Moabit

Martin Luft
Rechtsanwalt


www.kanzlei-luft.de



www.berlin-strafverteidiger.info


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