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Strafbar wegen Kreditkartennutzung

20.05.2008 21:01 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Ich habe mich bei der Schuldnerberatung vor 14 Tagen angemeldet und habe am 26.05.2008 auch einen Termin. Nun hatte man mich bei der Vorlage der Papiere gefragt, ob ich die Kreditkarten, wo ja auch die Schulden von 27.000,00 € sind auf die Seite gelegt habe. Nun habe ich diese aber noch genutzt und mir 2.000,00 € abgehoben und auf die Seite gelegt. Nun habe ich gehört, das ich mich diesbezüglich strafbar mache und auch im Gefängnis landen kann. Mein Mann war auch schon beim Anwalt und der hat gesagt, das der neurologische Befund darlegen kann das ich geschäftsunfähig bin oder werde. Ich habe nun eine Rente von 350,00 €, denn meine Arbeit habe ich aufgrund meiner Gesundheit (Epilepsie mit Umstellung) verloren habe. Nun weiß ich im Moment nicht mehr was ich glauben soll. Ich habe Angst, das ich in das Gefängnis muß, denn mein Mann zahlt nichts und geht auch nochmals zum Anwalt. Muß ich dann auch zum Anwalt, oder muß ich eine edesstattliche Erklärung abgeben oder was kommt da auf mich zu? Ich habe ja bei der Schuldnerberatung jetzt auch gelogen, da ich die Karten weiterhin benutzt habe.Kann das Folgen für mich haben? Über eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.

-- Einsatz geändert am 21.05.2008 06:13:11

-- Einsatz geändert am 21.05.2008 06:39:32

Sehr geehrte Fragestellerin,

unter zu Grundelegung Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gebotenen Einsatzes darf ich ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Wenn Ihnen zu dem Zeitpunkt zu dem Sie ihre Kreditkarte benutzt haben, um sich die besagten 2.000 € abzuheben bewusst waren, dass Sie das Geld dem Kreditkartenunternehmen nicht zurückzahlen werden können, so haben Sie sich gemäß § 266 b StGB eines Kreditkartenmissbrauchs schuldig gemacht.

Ins Gefängnis werden Sie deswegen nicht müssen. Allerdings droht ihnen wenn es zu einer Anzeige kommt eine Geldstrafe oder Bewährungsstrafe.

Sie sollten das abgehobene Geld nicht für sich verbrauchen, sondern dazu nutzen einen Teil der offenen Kreditkartenrechnung zurückzuzahlen. Sprich das abgehobene nutzen um eine offene Rechnung des Kreditkarteninstituts zu tilgen. So können Sie die Schadenshöhe mindern und so die Höhe einer eventuellen Strafe.

Anders ist es, wenn Sie zu dem Zeitpunkt zu dem Sie das Geld geholt, oder ihre Karte sonst genutzt haben, tatsächlich geschäftsunfähig waren. Darauf sollten Sie sich, falls es denn zu einem Strafverfahren kommt, berufen.

Wenn nur das Kreditkartenunternehmen sie auffordert das Geld zurückzuzahlen, (dies wird es tun, bevor es zu einem Strafverfahren kommt),dann müssten Sie ihre Geschäftsunfähigkeit beweisen. Besorgen Sie sich dazu zunächst einmal ein ärztliches Attest und schicken es dem Kreditkarteninstitut. Eventuell ist auch ein Gutachten nötig, dies müssten Sie aber zunächst selbst bezahlen. Fangen sie daher mit einem billigeren ärztlichen Attest an.

Nehmen Sie am 26.05.2008 den Termin bei der Schuldnerberatung war. Es hat keine Folgen, dass sie die Schuldnerberatung angelogen haben. Informieren Sie die Beratung über die erneute Kreditkartennutzung und bleiben Sie ab jetzt ehrlich.

Eine eidesstattliche Versicherung müssen Sie jetzt noch nicht abgeben. Die Schuldnerberatung wird ihnen Tipps geben, wie Sie sich mit ihren Schuldnern einigen können, ohne dass eine solche Versicherung abzugeben ist. Sie müssen zur Zeit auch nicht zum Anwalt. Die Schuldnerberatung ist die richtige Anlaufstelle.

Beachten Sie., dass diese Ausführungen keine vollständige, persönliche Beratung ersetzen können, sondern vielmehr nur eine erste Einschätzung darstellen. Folgen Sie dem Rat ihrer Schuldnerberatung und nehmen Sie, wenn Unsicherheiten verbleiben anwaltliche Beratung in Anspruch. Suchen Sie sich einen Anwalt an ihrem Wohnsitz und bitten um Beratung in Wege der Beratungshilfe. Diese ist fast kostenlos.

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