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Strafanzeige wegen eingehungsbetrugs


| 14.12.2016 16:11 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im März d.J. einen Kredit bei Auxmoney über € 25.000 aufgenommen.
Zu der Zeit war ich in Erwerbsunfähigkeitsrente, die ich dann zum 01.09. in eine Altersrente umgewandelt habe, ohne zu wissen, daß sich damit mein Einkommen um € 200 vermindert, so daß ich nun meine Kreditraten nicht mehr bezahlen, was ich weder wollte noch wußte. Die Kündigung des Kredites erfolgte nun verbunden mit mehreren Drohungen. Eine mtl. Ratenzahlung wurde abgelehnt, Anrufe oder e-mails hatte man sich verbeten. Gestern erhielt ich einen Anruf, der mir eine Strafanzeige wegen Eingehungsbetrug ankündigte mit der Bemerkung, man sehe sich vor Gericht wieder.
Ich weiß jetzt nicht mehr, wie ich mich verhalten soll, sollte es zu o.g. Strafanzeige kommen, Würde sich ein Gang zum Anwalt für Strafverteidung in diesem Stadium lohnen (kostet ja auch Geld, das ich nicht habe), aber ich will auf keinen Fall wegen Betruges verurteilt werden, da dies - wie schon gesagt- nicht in meiner Absicht lag.
Wäre Ihnen für eine Antwort dankbar! mfg

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Sehr geehrte Ratsuchende,


nach ihrer Sachverhaltsdarstellung handelt es sich um eine substanzlose Ankündigung.


Ein strafrechlich relevantes Verhalten könnte Ihnen nur dann angelastet werden, wenn Sie bei Vertragsabschluss schon gewusst haben, dass Sie die Darlehensraten aufgrund der Einkommensminderung nicht werden bedienen können.


So verständlich auch die Verärgerung des Gläubigers sein mag; ein strafrechtliches Verhalten Ihrerseits ist so nicht erkennbar.


Daher sollten Sie derzeit nichts weiter unternehmen; im Rahmen der Möglichkeiten aber den Gläubiger bedienen.


Sollte widererwartend ein Strafverfahren doch eingeleitet werden, sollten Sie dann aber

a) keine Angaben machen und
b) sofort einen Rechtsanwalt aufsuchen, damit dieser dann nach Akteneinsicht die Stellungnahme mit Einstellungsantrag fertigen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2016 | 19:36

Sehr geehrter Herr Bohle,

vielen Dank für Ihren Rat.
Auf wen bezieht sich: Keine Angaben machen? Wem gegenüber?
Leider kann ich den Gläubiger nicht bedienen, da ich mich schon am Rande des Esistentminimums befinde, sonst wäre das alles kein Problem
Ich kenne hier keinen Rechtsanwalt, der sich mit der Thematik auskennt, weil neu zugezogen, was kostet so etwas? Kennen Sie hier jemanden, der sich dieser Sache annehmen würde? Bringt ein Rechtspfleger oder Strafverteidiger etwas? Was ist ein Einstellungsantrag? Muß man ggfs ins Gefängnis wegen Betrugs? Kennen Sie sich mit der Verfahrensweise von Auxmoney aus? Da habe ich, unwissentlich wohl einen großen Fehler gemacht, den Vertrag unterschrieben zu haben, aber hat nicht auch eine Bank, in dem Fall Auxmoney eine gewisse Fürsorgepflicht den Kreditnehmern gegenüber? Hätten die mir den Kredit nicht einfach ablehnen können? Wäre nett, wenn Sie mir hierauf nochmal antworten könnten, da ich sehr verunsichert bin und auch Ihre guten Bewertungen gelesen habe. Vielen Dank! mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2016 | 19:50

Sehr geehrte Ratsuchende,


die Nachfragekunktion ist sicherlich nicht dazu gedacht, dann eine Vielzahl neuer Fragen zu stellen, die vom Einsatz nicht mehr gedeckt sind.

Daher beschränke ich mich auf die nach den Nutzungsbedingungen zulässige Nachfrage:


Schweigen sollen Sie gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft, wenn Sie widererwartend als Beschuldigte angehört werden sollten. Der Rechtsanwalt (nicht der Rechtspfleger) beantragt dann, das Verfahren einzustellen, was einem Freispruch ganz grob gesprochen gleichkommt, wobei es nicht einmal dann zu einer Strafverhandlung kommt.

Ggfs kommt man auch ins Gefängnis wegen Betrugs - in Ihrem Fall ist das aber nicht zu erwarten.


Die Firma kenne ict; allerdings sind Ihre Fragen dazu nicht von der Nachfragefunktion gedeckt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 14.12.2016 | 19:44


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"Es ist das zweite Mal bisher, daß ich Herrn Bohle um Rat fragte und er hat mir immer geholfen bzw. auf die richtigem Sprünge gebracht. Ich hatte nun eine Nachfrage zu meinem Thema und bin auf die Antwort gespannt, da sehr diffziel. Aber da bin ich aufgrund meiner Erfahrung zuversichtlich, obwohl mir die Antwort etwas zu kurz erscheint, aber man merkt, daß Herr Bohle weiß, wovon er spricht und durchaus kompetent ist."
FRAGESTELLER 14.12.2016 5/5.0
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