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Strafanzeige wegen einfacher Körperverletzung

02.11.2018 13:43 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Was tun bei einer Vorladung der Kripo?

Wir haben für unsere minderjährige 16 jährige Tochter eine Einladung zu einer Beschuldigtenvermehmung bei der örtlichen Kriminalpolizei erhalten.
Inhalt der Anzeige ist, dass unsere Tochter einer Mitschülerin auf dem Schulhof leicht auf den Oberarm geboxt habe und nun wegen vorsätzlicher einfacher Körperverletzung angezeigt wurde. Meine Tochter widerspricht dieser Handlung nicht, befürchtet nun aber ein Strafverfahren wegen einer üblichen Schulhofkebbelei.

Vorausgegangen ist dem Oberarmboxen eine massive Beleidung und Provokation durch das Mädchen, über Monate. Dieses Mädchen provoziert, hintergeht und belügt nach Rücksprache mit der Schule, ohne das hier ausführlich darstellen zu wollen, und auch nach Darstellung meiner Tochter die anderen Mitschüler seit Jahren. Das Mädchen möchte dazugehören, erreicht aber mit seinem antisozialen Verhalten genau das Gegenteil. Sie ist für ihr problematisches Verhalten bekannt. Sie hat nun nicht nur meine Tochter angezeigt sondern auch zwei weitere Kinder. Die erziehungsberechtigte Mutter ignoriert das dissoziale Verhalten ihrer Tochter.

Unser Ziel ist, dass ein Verfahren bei Gericht erst gar nicht anhängig wird.

Ich habe nun folgende Fragen:

1. Sollten wir den Termin zur Beschuldigtenvernehmung wahrnehme oder absagen?
2. Sollten wir eine Aussage machen?
3. Sollen wir uns bei der Vernehmung von einem Rechtsanwalt begleiten lassen bzw. einen Anwalt beauftragen?
4. Wie sollten wir uns als Eltern verhalten?
5. Wir erwägen eine Anzeige gegen das Mädchen wegen Beleidigung zu stellen, um uns dem Handeln der
Mutter/Mädchens entgegenzustellen. Ist das ratsam?
02.11.2018 | 15:12

Antwort

von


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Gerne zu den nachfolgenden Fragen:

1. Sollten wir den Termin zur Beschuldigtenvernehmung wahrnehme oder absagen?
A.: Sagen Sie den Termin ab und beantragen Akteneinsicht über einen Anwalt wie unten Ziff. 3.

2. Sollten wir eine Aussage machen?
A.: die geforderten Angaben zur Person muss Ihre Tochter machen. Ansonsten empfehle ich keine Angaben zur Sache. Weil die Kripo zum Fortgang der Angelegenheit wenig bis gar keinen Einfluss hat. Alles entscheidet die Staatsanwaltschaft.

3. Sollen wir uns bei der Vernehmung von einem Rechtsanwalt begleiten lassen bzw. einen Anwalt beauftragen?
A.: Das ist eine Gebührenfrage, die Sie besser vorher mit dem Anwalt abklären. Wenn die Sache einfach gelagert ist, kann sich Ihre Tochter auch selbst schriftlich – nicht per Vernehmung – zu Sache äußern. Aber eben bitte nicht ins Blaue hinein, sondern erst nach Akteneinsicht. Die erhalten Sie zusammen mit Ihrer Tochter auch durch persönliche Vorsprache bei der Kripo. Wobei dann allerdings für Ungeübte die Gefahr besteht, dass man sich in eine Vernehmung „hineinziehen" lässt.

4. Wie sollten wir uns als Eltern verhalten?
A.: Siehe oben zu Ziff. 3. Und auch: Sie sollten die Schule mit ins Boot holen. auch im Hinblick auf untern zu Ziff. 5.

5. Wir erwägen eine Anzeige gegen das Mädchen wegen Beleidigung zu stellen, um uns dem Handeln der Mutter/Mädchens entgegenzustellen. Ist das ratsam?
A.: Das – nebst Antrag ! - kann ratsam sein, wenn Ihre Tochter zureichende Gründe für einen Anfangsverdacht vortragen kann. Wird aber weitere Zeuginnen generieren und die Sache ausufern lassen.
Denn die müssen nach neuerem Recht bei der Polizei erscheinen und ggf. aussagen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

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