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Strafanzeige wegen Unterschlagung

| 03.08.2011 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Nach einem Hauskauf 2007 wurde notariell in der
Kaufurkunde festgelegt, dass beim Tod der
Verkäuferin, die ein lebenslanges Wohnrecht hatte, "das noch vorhandene Inventar beim Käufer
zu verbleiben hat".
(Lt. Notar fällt das Inventar nicht in die Erbmasse).

Nun wurde das komplette Inventar durch die
Hauhaltshilfe (die Alleinerbin ist)ausgeräumt und an einen unbekannten Ort verbracht und auch nach einer ihr gesetzten Frist auch nicht wieder zurückgebracht.

Frage

1.Strafanzeige wegen Unterschlagung bei der Polizei
oder gleich über einen Anwalt ?

2.Welche Fachrichtung sollte die Kanzlei vorweisen? Straf-,Zivil- oder Erbrecht?

3. Gehört zum Inventar auch ein Kfz in der
Garage und Gartengeräte?

4. Wie kann der Wert des Inventars festgelegt werden, falls nur spärliche Erkenntnisse darüber
vorliegen und das Inventar nicht wieder aufzu-
finden ist?

Vielen Dank


Sehr geehrte Fragestellerin,
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:


1.

Sie können selbst die Anzeige bei der Polizei wegen „aller in Betracht kommender Delikte" erstatten. Die Beauftragung eines Rechtsanwalts ist noch nicht erforderlich.

Erst in einem späteren Verfahrensstadium muss ein Rechtsanwalt beauftragt werden, um Akteneinsicht zu nehmen.

Sie sollten parallel dazu aber auch eine Herausgabeklage gegen den „Entführer" der Gegenstände anstrengen. Die Klage sollte durch einen Rechtsanwalt betreut werden.

2.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, sollte dieser Kenntnisse im Strafrecht, aber auch im Zivilrecht aufweisen.

3.

Zum Inventar gehören auch die Gartengeräte sofern dies nicht ausdrücklich vertraglich ausgeschlossen wurde.

Bei dem KFZ kommt es aber maßgeblich darauf an, wer Eigentümer dessen ist.

Grundsätzlich wird das KFZ nicht zum Inventar gezählt.

4.

Wenn man keine Anhaltspunkte hat, muss man einen Wert schätzen.


Um Ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen, empfehle ich die Einschaltung eines Anwalts vor Ort – den Sie über unser Portal problemlos finden können.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Abschließend möchte ich Sie bitten die Bewertungsfunktion zu nutzen, um dieses Forum für andere Nutzer transparenter zu gestalten.

Rückfrage vom Fragesteller 03.08.2011 | 19:18

Vielen Dank für Ihre Antworten.
Sollten erst die polizeilichen Ermittlungen abge-
wartet werden, bevor die Herausgabeklage eingereicht wird?
Der Eigentümer des Kfz war die Verstorbene.
Das Kfz stand in der Garage, die zum Wohnungrecht
gehörte.
Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.08.2011 | 19:26

Werter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage darf ich wie folgt Stellung nehmen:

Nein, Sie müssen nicht die Ermittlungen abwarten, da sich diese in die Länge ziehen könnten.

Ich schlage vor, man geht direkt parallel vor.

Der PKW ist dann auf die Erben übergegangen, aber nicht in das Inventar.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike J. Schwerin
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 04.08.2011 | 08:48

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