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Strafanzeige wegen Preismanipulation, wie weiter verfahren?

12.02.2005 14:52 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Ich habe in einem Kaufhaus an einem Modem-Anschlusskabel das Preisschild von 13.99 € gegen ein Preisschild von 4.99 € ausgetauscht und das Kabel mit dieser Preismanipulation an der Kasse zum Kauf vorgelegt u dort wurde ich vom Hausdedektiv ertappt u ins Büro mitgenommen. Die Polizei wurde gerufen u ich habe eine Strafanzeige nach Par.263 StGB gekriegt.
Wird das Verfahren eingestellt, wenn ich auf dem Äußerungsbogen das Feld "MIT DER EINSTELLUNG DES VERFAHRENS GEGEN ZAHLUNG EINER GELDBUSSE WÄRE ICH EINVERSTANDEN" ankreuze? oder muss ich damit rechnen, dass dies an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden kann? oder soll ich das Feld: "ICH MÖCHTE BEI DER POLIZEI VERNOMMEN WERDEN" ankreuzen? Zudem muss ich noch erwähnen, dass im Moment ein Verfahren gegen mich wegen Diebstahl läuft, wobei ich zwar unschuldig bin aber die Beweislage sehr schlecht aussieht. Ist dies schon in meinem Führungszeugnis eingetragen? Kann dies auch diesen zweiten Fall beeinflussen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Einverständnisklausel führt nicht automatisch dazu, dass das Verfahren eingestellt wird. Sie erklären nur vorab Ihre Bereitschaft hierzu, falls die Staatsanwaltschaft einstellen will.

Ob Sie die Frage bezüglich der pol. Vernehmung ankreuzen ist Jacke wie Hose. Folgen Sie einer Ladung zur polizeilichen Vernehmung nicht, werden Sie direkt bei der Staatsanwaltschaft vernommen.

Das bisherige Verfahren ist bisher nicht eingetragen, da es ja noch zu keiner Verurteilung kam. Es kann für das jetzt laufende Verfahren in zweierlei Hinsicht bedeutsam sein: Zum einen haben Sie bei dem neuen Delikt schlechtere Karten was Einstellung oder Urteil angeht, wenn Sie im ersten Verfahren für schuldig befunden werden. Andersherum wird unter bestimmten Umständen für beide Verfahren im Falle der Verurteilung eine Gesamtstrafe gebildet, die niedriger ist, als die Summe von zwei Einzelstrafen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 12.02.2005 | 15:20

Danke für ihre schnelle Antwort, wird das erste Verfahren, auch wenn es noch läuft und noch nicht entschieden ist, diesen zweiten Vorfall beeinflussen können, obwohl noch kein Eintrag vorhanden ist? Falls ja wie hoch wird die Summe sein? Wird bei sowas die finanzielle Lage des Schuldigen beachtet? Sollte ich mir einen Anwalt nehmen (habe kein Rechtsschutz u bin arbeitslos) obwohl ich es zugebe?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.02.2005 | 15:49

Wie das erste Verfahren das zweite beeinflusst habe ich doch bereits aufgezeigt. Es ist unerheblich, ob es eingetragen ist; es kommt nur darauf an, dass es noch nicht abgeschlossen ist.

Über die Höhe einer möglichen Geldstrafe kann ich beim besten Willen keine Aussage machen, da ich dazu zunächst Ihre Einkommensverhältnisse und zu berücksichtigende Belastungen kennen müsste. Die Höhe eines Tagessatzes richtet sich nach diesen Fakten. Welche Anzahl von Tagessätzen ausgeurteilt werden könnte wäre an dieser Stelle reine Kaffeesatzleserei.

Einen Anwalt sollte man im Strafverfahren generell beiziehen, unbedingt erforderlich ist es jedoch nicht. Gerade wenn Sie voll geständig sind können Sie bei solchen Bagatelldelikten darauf verzichten.

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