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Strafantritt


17.09.2005 14:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

hallo ich heiße Steffen bin 20 Jahre alt ich habe ein schreiben vom Amtsgericht bekommen das ich am 28. 09. 05 eine Einheitsjugendstrafe von 2 Jahren ab sitzen muss in der JVA Schifferstadt.Der Grund ist weil ich meine Sozialstunden nicht geleistet habe weil ich unbedingt bezahlen wollte aber das wurde mir abgelehnt.Meine Grund das ich bezahlen wollte ist mein Opa der liegt im Bett und wird bald sterben er hat eine Überlebens Chance von 5 %.kann ich irgend etwas machen das ich nicht in die JVA rein muss bitte um aller bester Hilfe von ihnen. hier meine Nummer 0176-20659908.
17.09.2005 | 15:45

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie teilen mit, dass Sie die Strafe (2 Jahre) absitzen müssen, weil Sie die Stunden nicht abgeleistet haben. Nach meiner Einschätzung müsste dann die Strafe zunächst zur Bewährung ausgesetzt worden sein. Die Bewährung muss dann widerrufen sein (Nichtbefolgung von Auflagen).

Es gibt dann verschiedene Möglichkeiten:

1. Haftvermeidung: Wenn die Tat aufgrund von Betäubungsmittelabhängigkeit begangen ist, können Sie die Zurückstellung der Strafe (Therapie statt Strafe) beantragen.

2. Familiäre / gesundheitliche Gründe ermöglichen regelmäßig nur dann Vollstreckungsaufschub (nicht: Vermeidung), wenn Sie in der Person des Verurteilten liegen. Wenn Ihr Opa krank ist, kann gemäß § 456 StPO allenfalls für 4 Monate der Strafantritt hinausgezögert werden. Dies muss jedoch beantragt und eingehend begründet werden.

3. Ansonsten müssen Sie die Möglichkeiten im Strafvollzug suchen.

Sie können - wenn Sie Erstverbüßer sind - beantragen, sogleich in den offenen Vollzug zu kommen. Dort haben Sie gravierend gelockerte Haftbedingungen.

Sind Sie im Vollzug, können Sie die vorzeitige Entlassung beantragen, sodass sie im Ergebnis nur einen Teil des Strafe verbüßen müssen.

4.
Wenn Sie die Haft nicht freiwillig antreten, wird gegen Sie Haftbefehl erlassen. Sie haben dann gravierend schlechtere Bedingungen in der JVA als wenn Sie sich freiwillig stellen (Selbststeller). Ich rate Ihnen daher dringend, sich mit Ihrem Anliegen (ggf. über einen Rechtsanwalt) mit der Staatsanwaltschaft in Verbindung zu setzen, um die zwangsweise Inhaftierung zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen


Rolf Tarneden
Rechtsanwalt
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