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Strafantrag wegen Nötigung

| 12.07.2017 11:20 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Ein Ehepaar steht kurz von der Trennung und streitet sich heftig. Sie bietet im Zorn an sofort abzuhauen und er antwortet, dass sie es doch machen soll ("Mach doch!"). Daraufhin zieht Sie sich an, nimmt sich den Autoschlüssel und will gehen. In dem Moment verlangt er die Herausgabe "seines" Autoschlüssels. Er befürchtet, dass die Frau ihn sofort verlässt und das Auto mitnimmt. Ohne das Auto, wäre die tägliche Logistik (Kinder, Einkauf, Arbeit, Uni, usw.) extrem schwer, was beide wissen. Da die Frau den Schlüssel nicht herausgibt und weiter in Richtung Tür geht, verschafft er sich mit Gewalt die Herrschaft über den Schlüssel (hält Sie am Handgelenk und entreißt den Schlüssel). Daraufhin ruft Sie die Polizei. Sie bietet ihm während des Wartens auf die Polizei an zu verschwinden, wenn er ihr den Schlüssel geben würde. Er verneint und die Polizei trifft ein. Nach dem Gespräch der Ehepartner (einzeln) mit den Beamten verlässt er für die Nacht das gemeinsame Haus. Sie antwortet auf seine Frage, ob Sie das Auto mitnimmt, dass sie nicht mit dem Auto wegfahren wird. Die Polizei teilt ihm mit, dass ein Strafantrag wegen Nötigung gegen ihn gestellt wird.

Hinweis:
Es handelt sich zwar um ein "Familienauto" da es häufig durch die Frau genutzt wird, um die Kinder zur Schule zu bringen. Das Auto ist jedoch auf ihn zugelassen und er zahlt den gesamten Unterhalt für das Auto.

Was hat er in Bezug auf die Straftat zu erwarten?

Abwandlung: Die Frau möchte den Strafantrag zurückzunehmen und schreibt das auch per E-Mail an den Beamten der vor Ort war. Zusätzlich fährt sie zur Dienststelle und redet mit dem Polizisten.

Zusatzfrage: Was wird im Führungszeugnis von ihm vermerkt werden?

12.07.2017 | 13:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

es kommt maßgeblich darauf an, ob die Ehefrau weiterhin an ihrem Strafantrag festhält. Tut sie dies, kann es zu einer Anklage kommen, wobei die Wahrscheinlichkeit, da es nicht zu einer Körperverletzung im eigentlichen Sinne gekommen ist, dass das Verfahren eingestellt, sehr hoch ist.
Selbst bei einer Verurteilung würden ihm maximal 20-30 Tagessätze drohen, sprich ein Netto-Monatsgehalt.

Falls die Ehefrau den Strafantrag zurücknimmt, können Sie sicher sein, dass das Verfahren eingestellt wird. Ein Eintrag im Führungszeugnis erfolgt nicht. Selbst im Falle einer Verurteilung würde kein Eintrag erfolgen, wenn der Ehemann strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten sein sollte, da Eintragungen erst bei 90 Tagessätzen an Strafe erfolgen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 12.07.2017 | 18:49

Vielen Dank für die Einschätzung.

Eine Zusatzfrage habe ich noch:

Der Ehemann (bisher weiße Weste) bewirbt sich zur Zeit bei Behörden und auch bei der Polizei. Könnte das selbst im Falle einer Rücknahme des Strafantrages durch sie zu einem Problem werden? (Behördenführungszeugnis ect.)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.07.2017 | 19:11

Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Rücknahme des Strafantrages gilt die Unschuldsvermutung, solange er nicht rechtskräftig verurteilt worden sind. Insofern braucht der Ehemann hier nichts zu befürchten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.07.2017 | 20:35

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